Rettungsdienst
Schnelle und professionelle Hilfe im Notfall
Im Rettungsdienst in Südtirol sind wir rund um die Uhr für Menschen in Not da. Egal ob in der Nähe unserer 32 Sektionen, in entlegenen Gebieten, auf der Skipiste oder auf der Autobahn, wir reagieren schnell und professionell – bei medizinischen Notfällen, Unfällen und akuten Erkrankungen. Dabei arbeiten wir eng mit der Landesnotrufzentrale zusammen. 112 – die europaweite Notrufnummer, die Leben rettet.
232
aktive Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeuge
67203
Einsätze pro Jahr
19
First-Responder-Gruppen
2
Schnelleinsatzgruppen
4
Motorräder der Motorradstaffel
4828
Einsätze der Pistenrettung
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Rettungsdienst
Zwischen Reschen und Innichen sowie von Sterzing bis Salurn sind wir rund um die Uhr mit Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeugen im Dienst. Unsere Teams bestehen aus bestens ausgebildeten Rettungskräften, die schnell und professionell reagieren. Mit moderner Ausstattung und langjähriger Erfahrung leisten wir zuverlässige Hilfe, wann immer sie gebraucht wird.
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First Responder
Unsere First-Responder-Gruppen findest du überall dort, wo die Anfahrtszeit des Rettungswagens mindestens 20 Minuten beträgt. Ausgebildete Ersthelfende überbrücken die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Die 19 verschiedenen Gruppen sind nur dank der guten Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren möglich.
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Pistenrettung
Unsere schnelle und kompetente Hilfe bieten wir nicht nur in der Stadt und am Land an, sondern auch in 11 Südtiroler Skigebieten. Dort kümmern wir uns um die Pistenrettung und interagieren sowohl auf der Piste als auch in den umliegenden Skihütten. Wir versorgen verunglückte Sportler:innen und intervenieren bei medizinischen Notfällen.
Motorradstaffel
An den Wochenenden zwischen Mai und Oktober ist die Motorradstaffel im Einsatz. Sie interagiert hauptsächlich auf der Brennerautobahn. Bei schwer zugänglichen Notfallorten haben sie den großen Vorteil, dass sie diesen schneller erreichen als der herkömmliche Rettungsdienst. Insgesamt verfügen wir über sechs Motorräder.
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Schnelleinsatzgruppe
In Bruneck und Schlanders findest du unsere beiden Schnelleinsatzgruppen. Diese werden dann aktiviert, wenn der reguläre Rettungsdienst aufgrund einer großen Anzahl von Verletzten und Erkrankten an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Innerhalb von kürzester Zeit können die Freiwilligen der Schnelleinsatzgruppe bis zu 25 gleichzeitig versorgen – eine wahre Meisterleistung.
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Notfalldarstellung
In allen Sektionen bereitet die Notfalldarstellung Rettungskräfte gezielt auf den Ernstfall vor. Unsere Freiwilligen stellen bei Übungen, Veranstaltungen und Kursen realistische Notfallmimen dar – mit professionellem Schminkmaterial, fachlicher Anleitung und laufender Betreuung während der Übung. So entstehen möglichst echte Verletzungs- und Krankheitsbilder, die dem Rettungsdienst helfen, Sicherheit im Umgang mit verletzten oder erkrankten Personen zu gewinnen. Unser Ziel ist es, durch realitätsnahe Simulationen die Voraussetzungen für schnelle, sichere und angemessene Hilfeleistung im Notfall zu schaffen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Einen Notruf sollte ich immer dann absetzen, wenn die Situation nicht einschätzbar ist, ich Zweifel am Gesundheitszustand der betroffenen Person habe oder Lebensgefahr besteht. Je früher ich hier den Notruf absetze, desto besser.
Zu den Notfällen zählen nicht nur Unfälle, sondern auch Atemstillstände, Herz-Kreislauf-Stillstände, ein Schock, starke Blutungen und starke Verbrennungen.
Zu den Notfällen zählen nicht nur Unfälle, sondern auch Atemstillstände, Herz-Kreislauf-Stillstände, ein Schock, starke Blutungen und starke Verbrennungen.
Unser Rettungsdienst ist für medizinische Notfälle zuständig, bei denen schnelle Hilfe notwendig ist. Der Krankentransport hingegen ist für planbare, nicht dringende Fahrten gedacht, wie zum Beispiel Routineuntersuchungen oder Physiotherapien.
Nein, du kannst dir nicht aussuchen, in welches Krankenhaus du gebracht werden willst. Dies entscheidet die Landesnotrufzentrale in Absprache mit den Sanitäterinnen und Sanitätern vor Ort.
Ja, die meisten First Responder sind Feuerwehrleute, die vom Weißen Kreuz ausgebildet und versichert werden. Sie erhalten zudem Kleidung und Ausrüstung wie beispielsweise Verbandsmaterial und einen halbautomatischen Defibrillator. Die benötigten Fahrzeuge stellen die Feuerwehren zur Verfügung. Die Alarmierung erfolgt dann über die Landesnotrufzentrale.
Unsere First Responder wohnen selbst in den entlegenen Gebieten. Wenn sie alarmiert werden, dann sind sie innerhalb kürzester Zeit vor Ort und überbrücken dann die Zeit, bis der Rettungsdienst eintrifft mit den notwendigen Sofortmaßnahmen.
In den meisten Skigebieten, in denen wir für die Pistenrettung zuständig sind, sind Einsätze kostenpflichtig. Ob ein Einsatz verrechnet wird und wie hoch der Betrag ist, entscheidet nicht das Weiße Kreuz, sondern ausschließlich die jeweilige Pistenbetreibergesellschaft.
Als Mitglied des Weißen Kreuzes hast du jedoch die Möglichkeit, dir den in Rechnung gestellten Betrag im Rahmen deiner Mitgliedschaft rückerstatten zu lassen.
Als Mitglied des Weißen Kreuzes hast du jedoch die Möglichkeit, dir den in Rechnung gestellten Betrag im Rahmen deiner Mitgliedschaft rückerstatten zu lassen.
Die Freiwilligen der Motorradstaffel sind ausgebildete Sanitäter:innen und auch im regulären Rettungsdienst im Einsatz.
Bei Einsätzen mit der Motorradstaffel übernehmen sie die Rolle von Ersthelfenden. Das bedeutet, dass sie sich um die Erstversorgung der Patientinnen und Patienten am Einsatzort kümmern, bis weitere Rettungskräfte eintreffen.
Zu ihren Aufgaben gehören außerdem die Absicherung der Einsatzstelle und des Verkehrs und der Einsatz eines Defibrillators, wenn dies medizinisch notwendig ist.
Bei Einsätzen mit der Motorradstaffel übernehmen sie die Rolle von Ersthelfenden. Das bedeutet, dass sie sich um die Erstversorgung der Patientinnen und Patienten am Einsatzort kümmern, bis weitere Rettungskräfte eintreffen.
Zu ihren Aufgaben gehören außerdem die Absicherung der Einsatzstelle und des Verkehrs und der Einsatz eines Defibrillators, wenn dies medizinisch notwendig ist.
Ja. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) wird immer dann aktiviert, wenn der reguläre Rettungsdienst an seine Kapazitätsgrenzen stößt – zum Beispiel bei einer großen Anzahl von Verletzten oder Erkrankten. Das kann auch im Rahmen von Katastrophen oder Großschadensereignissen der Fall sein.