Ein freiwilliger Zivilschützer  im Vordergrund. Dahinter stehen viele Menschen, die versorgt werden
Wir sorgen für Betroffene
und Einsatzkräfte

Unser Zivilschutz kommt immer dann zum Einsatz, wenn Menschen nach Schadensereignissen Hilfe brauchen – etwa bei Unwettern, Großbränden, Murenabgängen, Erdbeben oder Überschwemmungen. In Südtirol und darüber hinaus sorgen wir dafür, dass Betroffene und Einsatzkräfte schnell mit allem Nötigen versorgt werden.
228
Freiwillige im Zivilschutz
39778
Einsatzstunden 2025
83
Einsatzfahrzeuge
12
Zivilschutzgruppen in allen Landesteilen
Zivilschützer beim Abladen eines Funktionscontainers

Immer bereit

und bestens gerüstet

Im Notfall können wir schnell Essen, Getränke und Unterkünfte für mehrere Tausend Menschen direkt im Krisengebiet bereitstellen und Rettungskräfte wie Betroffene mit dem Lebenswichtigsten versorgen – auch mit Sanitäranlagen und Notstrom. Dafür verfügt der Zivilschutz über genügend Feldküchen, Zelte, Notbetten und Container mit unterschiedlichen Funktionen samt den erforderlichen Transportmitteln. Die Ausrüstung wird laufend gewartet und angepasst.

Hilfe in allen Landesteilen

Schnell und kompetent

Aufgeteilt auf 12 Gruppen ist unser Zivilschutz in allen Landesteilen aktiv und kann schnell und flexibel auf lokale Bedürfnisse reagieren. Unsere erfahrenen und speziell ausgebildeten Freiwilligen sind jederzeit einsatzbereit. Sie organisieren zudem die Zivilschutz-Stellen in Bozen, Lana, Naturns, Sarntal, Unterland, Überetsch, Brixen, Sterzing, Bruneck und Prad und sorgen dafür, dass dort alles für den Ernstfall bereit ist – von Wasser und Lebensmitteln bis hin zur technischen Ausrüstung. So entsteht ein flächendeckendes Hilfsnetz im ganzen Land.
Freiwillige des Zivilschutzes im Weißen Kreuz und des italienischen Dachverbandes ANPAS bei der Planung von Hilfsmaßnahmen

International vernetzt

Wir sind europaweit vernetzt und arbeiten im Katastrophenfall sowie bei Übungen mit Partnerorganisationen zusammen. National kommen wir außerhalb Südtirols zum Einsatz, wenn ein Notstand ausgerufen wird - beispielsweise nach Überschwemmungen und Erdbeben. 
Auch in internationalen Krisengebieten unterstützen wir die Versorgung der Bevölkerung. Wir liefern lebenswichtige Hilfsgüter und helfen beim Aufbau von Versorgungsstationen und Nothilfecamps für Betroffene.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Freiwilligen sind engagierte Frauen und Männer jeden Alters. Sie haben die unterschiedlichsten Berufe und bringen nicht nur viel Einsatzbereitschaft, sondern auch viel Fachwissen mit ein. Zusätzlich absolvieren sie Ausbildungen in den verschiedenen Aufgabenfeldern des Zivilschutzes, etwa in der Küche, in der Logistik, in der Einsatzleitung und Camp-Organisation oder in der Betreuung der Betroffenen. 
Der Zivilschutz des Weißen Kreuzes ist ein wichtiger Baustein im Südtiroler Katastrophenschutz. Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn es darum geht, Menschen zu helfen und sie mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen: bei Schadensereignissen wie Murenabgängen, Erdbeben, Überschwemmungen oder Großbränden, aber auch Großereignissen mit großen Menschenmengen in Südtirol und außerhalb.
Es geht darum, Versorgungsstationen aufzubauen – für die Betroffenen und für die Einsatzkräfte. Dort wird bereitgestellt, was die Menschen brauchen: warme Mahlzeiten, Getränke, Notunterkünfte, Schlafplätze, Wärme, Strom, auch Sanitäranlagen. Oft hilft der Zivilschutz auch bei Aufräum- und Aufbauarbeiten.
Der Zivilschutz ist europaweit vernetzt und arbeitet im Katastrophenfall, aber auch zu Übungszwecken, mit Partnerorganisationen zusammen. Auf nationaler Ebene kommt er außerhalb von Südtirol zum Einsatz, wenn nach Großschadensereignissen der Notstand ausgerufen wird.
Viel Erfahrung hat der Zivilschutz auch mit Hilfslieferungen in Krisengebiete. Aktuell werden regelmäßig Hilfsgüter in die Ukraine geliefert, welche die Menschen dort am dringendsten brauchen.
Die Einsatzdauer ist sehr unterschiedlich. Ein Einsatz kann ein paar Stunden dauern, eine Woche oder auch mehrere Monate – je nachdem, wie lange die Menschen Hilfe brauchen. Dann lösen sich die Freiwilligen-Teams regelmäßig ab, damit die Versorgung über den gesamten Zeitraum gewährleistet wird. 
Bei Großschadensereignissen sind Betroffene und Einsatzkräfte auf all das angewiesen, was sie daheim zurücklassen mussten. Mit den LKWs und Lieferwagen kann alles Nötige schnell zu den verschiedenen Einsatzorten transportiert werden: Lebensmittel, Getränke, Notbetten, Schlafsäcke, Zelte, Feldküchen, Container mit Betten oder Sanitäranlagen, zum Wäschewaschen und Abspülen, aber auch Aggregate, die genügend Strom für die Menschen in Notfallcamps liefern.
Die Stapler sind unerlässlich, um alles auf- und abzuladen, während die Bagger vor allem für Aufräumarbeiten nach Umweltkatastrophen verwendet werden.
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