Auf Kurs zu mehr Nachhaltigkeit
Schritt für Schritt
Angesichts aktueller Herausforderungen ist es für uns als gemeinnütziger, politisch unabhängiger Rettungsverein unerlässlich, ökologisch und sozial verträglich zu handeln. Es gilt, die Weichen so zu stellen, dass wir als Vereinsfamilie auch in diesem Bereich geschlossen agieren und als Botschafter nach außen wirken. Wir bauen dabei auf innovative Technologie und starke Partnerschaften genauso wie auf das Verantwortungsbewusstsein aller Freiwilligen und Angestellten. Sensibilisierung, Schulung, die Möglichkeit zum Austausch und die Förderung interner Initiativen sowie beständiges Monitoring spielen dabei eine zentrale Rolle.
Als Arbeitgeber und eine der größten Freiwilligenorganisationen in Südtirol liegt uns das Wohlbefinden aller Mitarbeitenden besonders am Herzen. Ihre Motivation, ihr Einsatz und ihre Zufriedenheit sichern die Qualität und Verlässlichkeit unserer Dienste für die Menschen im Land.
Als Arbeitgeber und eine der größten Freiwilligenorganisationen in Südtirol liegt uns das Wohlbefinden aller Mitarbeitenden besonders am Herzen. Ihre Motivation, ihr Einsatz und ihre Zufriedenheit sichern die Qualität und Verlässlichkeit unserer Dienste für die Menschen im Land.
Nachhaltigkeitskonzept
als Wegweiser
Um den Nachhaltigkeitsbemühungen einen strategischen Rahmen zu geben, haben wir ein vereinseigenes Nachhaltigkeitskonzept entwickelt, das sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) orientiert. Seit 2024 den strategischen Rahmen für konkrete Maßnahmen bildet. Dieses ist seither die Grundlage für die verschiedenen Projekte und Initiativen, die wir gemeinsam umsetzen.
Unser Nachhaltigkeitskonzept
Entwicklung durch Austausch
Damit Ideen wachsen können
Eine offene Kommunikations- und Austauschkultur ist seit jeher ein zentrales Element der Organisationsentwicklung im Weißen Kreuz. Diese wichtige Ressource fördern wir intern durch Dialogplattformen und Arbeitsgruppen, die Mitarbeitende aus verschiedenen Ebenen und Bereichen mit einbeziehen. Auch das vereinsinterne GreenTeam ist in diese Struktur eingebettet: Als Steuerungsgruppe für Nachhaltigkeit fungiert es als verbindendes Element zwischen Sektionen, Vorstand und Mitarbeitenden, sammelt Ideen aus allen Bereichen, prüft sie und organisiert deren Umsetzung.
Zusätzlich sind wir südtirolweit, aber auch auf nationaler und internationaler Ebene mit Institutionen und Organisationen vernetzt, die ähnliche gemeinnützige Ziele verfolgen.
Laufendes Monitoring ist ebenso Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Das jährliche ESG-Rating sowie regelmäßige Umfragen unter Mitarbeitenden, Freiwilligen und Mitgliedern liefern wichtige Rückmeldungenzur Zusammenarbeit und zu Veränderungsprozessen.
Zusätzlich sind wir südtirolweit, aber auch auf nationaler und internationaler Ebene mit Institutionen und Organisationen vernetzt, die ähnliche gemeinnützige Ziele verfolgen.
Laufendes Monitoring ist ebenso Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Das jährliche ESG-Rating sowie regelmäßige Umfragen unter Mitarbeitenden, Freiwilligen und Mitgliedern liefern wichtige Rückmeldungenzur Zusammenarbeit und zu Veränderungsprozessen.
Ressourcenschonung
und Umweltverantwortung
Natürliche Ressourcen stehen nicht unendlich zur Verfügung. Umso mehr gilt es, respektvoll und schonend damit umzugehen. Die achtsame Verwendung von Strom, Wasser und der verschiedenen Materialien sowie Mülltrennung und Wiederverwertung sind wichtige Bestandteile der Nachhaltigkeitsstrategie, die wir als Vereinsfamilie verfolgen. Als Instrumente nutzen wir Technologien wie die zunehmende Digitalisierung, neue Antriebssysteme und umweltfreundliche Treibstoffe, aber auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, beispielsweise bei der sinnvollen Wiederverwertung von Arbeitskleidung oder bei nachhaltigen baulichen Anpassungen in den Sektionssitzen, die nicht Eigentum des Weißen Kreuzes sind. Besonders aber bauen wir auf den „Hausverstand“ und das Verantwortungsbewusstsein unserer Mitarbeitenden.
Nachhaltigkeit fährt mit
Zukunftstaugliche Mobilität
Die Kerndienste des Weißen Kreuzes, nämlich Rettungsdienst und Krankentransport, sind nur mit zuverlässigen, gut ausgestatteten und jederzeit einsatzbereiten Fahrzeugen zu bewältigen. Experimente haben bei diesen essenziellen, oft lebensrettenden Tätigkeiten keinen Platz. Dabei legen unsere Einsatzfahrzeuge über 9 Millionen Kilometer im Jahr zurück. Umso wichtiger ist es, auch hier neue, praktikable Lösungen zu finden, um langfristig einen Paradigmenwechsel im Fuhrparkmanagement einzuläuten. Erste Schritte auf diesem Weg sind inzwischen gelungen. Für Labortransporte wird bereits ein vollelektronisches Fahrzeug genutzt, zusätzlich sind zwei klimaschonende Notarzteinsatzfahrzeuge in Betrieb - eines mit Hybridantrieb und eine mit Elektromotor. Für Sanitätsdienste werden zunehmend Fahrräder genutzt, die mit allem ausgestattet, was für die Erstversorgung nötig ist. In größeren Sektionen stehen zusätzliche Elektro-Bikes für Dienstfahrten zur Verfügung.
Fazit
Wir sind auf dem Weg, aber wir sind noch lange nicht angekommen. Umso mehr bleiben wir am Ball, um weitere Veränderungen anzustoßen und neue Entwicklungen zu nutzen, damit wir ökologisch noch tragfähiger, sozial noch gerechter und wirtschaftlich noch effizienter arbeiten können.