Eine Mitarbeiterin des Weißen Kreuzes zeigt einer älteren Dame, wie die Telenotrufgeräte verwendet werden
In jeder Lebenssituation auf Beistand und Unterstützung zählen zu können, gibt Sicherheit und Unabhängigkeit. Genau dafür sind wir da. Mit verschiedenen Diensten bieten wir Hilfestellungen und Rückhalt an, damit sich Menschen jederzeit und bei allen Aktivitäten geschützt und geborgen wissen können.

Dabei verbinden wir moderne Technik im Telenotruf mit der Zuwendung unserer Freiwilligen im Begleitdienst. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen ist uns beides wichtig: Sicherheit und Verlässlichkeit ebenso wie Nähe, Mitgefühl und gelebte Gemeinschaft. Denn im Mittelpunkt stehen für uns immer die Menschen – mit ihren ganz persönlichen Bedürfnissen, Wünschen und Lebenssituationen.
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Südtirolerinnen und Südtiroler vertrauen auf den Telenotruf
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Begleitdienst-Stunden 2025
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Freiwillige in den Begleitdiensten
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Alarme über den Telenotruf 2025
Ein älterer Mann bedient das Telenot-Gerät zuhaus
YouTube - Video
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Telenotruf

Sicher zuhause und unterwegs

Zuhause zu leben und dabei möglichst unabhängig und aktiv zu bleiben ist mit zunehmendem Alter nicht immer selbstverständlich. Unsere Telenotrufsysteme geben Sicherheit und Vertrauen. Im Notfall ist Hilfe schnell zur Stelle – per Knopfdruck oder durch moderne Sensorsysteme.
Dabei setzen wir auf individuelle Lösungen, die sich an der jeweiligen Lebenssituation und den persönlichen Bedürfnissen orientieren. In gemeinsamen Beratungsgesprächen mit Betreuten und Angehörigen finden wir heraus, was wirklich gebraucht wird – und was ein gutes Gefühl im Alltag gibt.

Begleitdienst im Krankenhaus

Orientierung und Beistand

Ein Krankenhausbesuch kann verunsichern. Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer geben Orientierung und verlässlichen Beistand. In den Eingangsbereichen der Krankenhäuser in Bozen, Meran, Brixen und Bruneck empfangen sie Patientinnen und Patienten, begleiten sie auf Wunsch zu Abteilungen oder Ambulatorien, unterstützen bei der Anmeldung und bringen sie anschließend sicher zurück.
Vor allem schenken sie Zeit, Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr. Mit viel Einfühlungsvermögen gehen sie auf individuelle Bedürfnisse ein und vermitteln Ruhe und das Gefühl, nicht allein zu sein.
Eine Freiwillige im Begleitdienst im Gespräch mit einer Wartenden in der Notaufnahme

Begleitdienst in der Notaufnahme

Menschliche Nähe in schwierigen Momenten

In der Notaufnahme sind wir für Menschen da, die auf eine Behandlung oder auf Angehörige warten und jemanden zum Reden, Informationen oder kleine Hilfestellungen brauchen. Unsere Freiwilligen vermitteln bei Bedarf auch zwischen dem medizinischen Personal und den Betroffenen und geben Informationen verständlich weiter – auch an die Angehörigen. So tragen sie dazu bei, belastende Situationen ruhiger und überschaubarer zu machen.
Unsere Freiwilligen sind in der Notaufnahme in Meran und in der Traumatologischen Notaufnahme in Bozen im Einsatz. Ihre Unterstützung entlastet nicht nur die Wartenden, sondern auch das medizinische Personal. 

Gemeinsam aktiv

Gemeinsam aktiv ist eine kostenlose Ergänzung zu unseren Telenotruf-Angeboten und steht für gemeinsame Zeit, Bewegung und Lebensfreude. Unsere Freiwilligen besuchen die Betreuten einmal pro Woche, um gemeinsam spazieren zu gehen, zu spielen, einen Kaffee zu trinken oder um bei kleinen Alltagsaufgaben wie Einkäufen zu unterstützen.
Einige Freiwillige sind speziell geschult und leiten einfache Bewegungs- und Koordinationsübungen an. Auf Wunsch bieten wir gemeinsam mit Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten auch Programme zur Sturzvorbeugung an. So wird Aktivität gefördert und die Selbstständigkeit gestärkt.
Ein Mitarbeiter des Weißen Kreuzes im Beratungsgespräch mit einer Seniorin

Wohnen im Alter

Die Menschen werden älter – und ihre Bedürfnisse verändern sich. Damit wachsen auch die Anforderungen an Unterstützung und Versorgung im Alltag. Wir möchten ein selbstbestimmtes Leben im Alter unterstützen. Dazu haben wir uns mit 13 weiteren Südtiroler Organisationen zur Genossenschaft „Wohnen im Alter“ zusammengeschlossen. Unser gemeinsames Ziel ist es, Dienstleistungen besser zu vernetzen und das Leben im Alter einfacher, sicherer und lebenswerter zu gestalten – unter anderem mit dem Projekt „Gesund fürs Leben“.
Gleichzeitig entstehen durch diese Zusammenarbeit neue Lösungen, die gezielt auf die sich verändernden Anforderungen der Bevölkerung eingehen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Du kannst dich jederzeit bei uns melden, um Infos einzuholen oder einen Termin für ein Beratungsgespräch zu vereinbaren. Unser erfahrenes Team erklärt dir gern die verschiedenen Systeme und erarbeiten gemeinsam dir und deinen Angehörigen geeignete Lösungen, die auf deinen individuellen Bedarf und Lebenssituation zugeschnitten sind. Wir sind zu Bürozeiten unter Tel.: 0471 444 777 oder via E-Mail: telenotruf@wk-cb.bz.it erreichbar.
Im Notfall kannst du einfach den Notfallknopf auf deinem Telenotrufgerät drücken. Dann wird sofort der Kontakt mit unserer Einsatzzentrale hergestellt. Diese ist rund um die Uhr besetzt. Über die Gegensprechanlagen an den verschiedenen Geräten klären die Mitarbeiter die Situation ab und sorgen für Hilfe. Mit der neuen Sensor-Technologie können Angehörige bei Auffälligkeiten im Tagesablauf der Alarm auch über eine eigene App auf dem Mobiltelefon auslösen, wenn sie nicht selbst vorbeischauen können.
Im Notfall kannst du einfach den Notfallknopf auf deinem Telenotrufgerät drücken. Dann wird sofort der Kontakt mit unserer Einsatzzentrale hergestellt. Diese ist rund um die Uhr besetzt. Über die Gegensprechanlagen an den verschiedenen Geräten klären die Mitarbeiter die Situation ab und sorgen für Hilfe. Mit der neuen Sensor-Technologie können Angehörige bei Auffälligkeiten im Tagesablauf der Alarm auch über eine eigene App auf dem Mobiltelefon auslösen, wenn sie nicht selbst vorbeischauen können.
Nein, wir versuchen zunächst mit unseren Betreuten über die Mikrophone zu sprechen. Wenn es die Situation erfordert, fordern wir ein Rettungsteam bei der Landesnotrufzentrale an. Ansonsten versuchen wir, Angehörige zu erreichen oder andere Lösungen zu finden.
Das ist kein Problem. Zuerst kontaktieren wir dich ja immer über die Gegensprechanlage. So kannst du einfach und ohne Umstände Entwarnung geben.
Die Kosten sind je nach System verschieden. Was für deine Situation am besten geeignet ist, klären unsere Mitarbeitenden in einem gemeinsamen Gespräch mit dir und deinen Angehörigen ab.
Uns es aber wichtig, dass die Telenotrufsysteme und die damit verbundenen Begleitangebote für alle Menschen in Südtirol finanziell zugänglich sind. Deshalb versuchen wir, den Kostenbeitrag dafür sehr niedrig zu halten, und alle Ressourcen gezielt und effektiv einzusetzen. Wer über wenig finanzielle Mittel verfügt, kann zusätzlich beim Sozialsprengel um einen Betrag von bis zu 49,20 Euro beantragen. Die Auszahlung erfolgt nach Genehmigung des Antrags.
Die Begleitdienste im Krankenhaus sind grundsätzlich allen Menschen zugänglich, die keine die keine spezifische medizinische Betreuung brauchen. Die Freiwilligen helfen Menschen, die verunsichert sind, sich in den Krankenhäusern zurecht zu finden und bei den Formalitäten am Schalter Die Freiwilligen stehen dafür in der Eingangshalle bereit. Größtenteils werden sie aber von den Krankentransportteams vorgemerkt. Sie übernehmen deren Patienten und begleiten sie dann zu den gewünschten Abteilungen und Ambulatorien.
Unsere Freiwilligen sind in der Notaufnahme in Meran und an der Traumatologischen Notaufnahme in Bozen im Einsatz.
Wenn du über den Telenotruf des Weißen Kreuzes betreut wirst, kannst du dich einfach dort melden. Wir stimmen Ort und Zeitpunkt der Besuche oder Treffen mit dir ab und organisieren sie je nach Verfügbarkeit unserer Freiwilligen. Du erreichst uns telefonisch unter der Nummer 0471 444 777, über WhatsApp unter 335 145 3932 oder per Mail unter supportteam@wk-cb.bz.it.
In der Genossenschaft bringen 14 unterschiedliche Organisationen Fachwissen, Erfahrung und Dienstleistungen mit ein:
  • LVH Bildung und Service Genossenschaft
  • Landesrettungsverein Weißes Kreuz
  • Arche im KVW
  • Stiftung St. Elisabeth
  • Sophia – Genossenschaft für Forschung und soziale Innovation
  • Katholischer Verband der Werktätigen (KVW)
  • Sozialgenossenschaft Humanitas24
  • Raiffeisenkasse Bozen - Ethical Banking
  • Coopbund Alto Adige
  • Südtiroler Gemeindenverband Genossenschaft
„Gesund fürs Leben“ ist ein Bewegungsprogramm für Menschen ab 60 Jahren im Raum Bozen und Brixen. Ziel ist es, die Beweglichkeit zu fördern, die Sicherheit beim Gehen zu erhöhen und Stürzen vorzubeugen.
Geschulte ehrenamtliche Gesundheitspartner:innen begleiten die Teilnehmenden regelmäßig: in den ersten drei Monaten zweimal pro Woche, danach einmal wöchentlich. Die Übungen dauern jeweils etwa eine Stunde und werden individuell auf die Lebensumstände der Senior:innen abgestimmt. Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos.

Du hast noch Fragen?

Melde dich!

Wir von der Abteilung Soziale Dienste im Weißen Kreuz sind zu Bürozeiten erreichbar.

Landesrettungsverein Weißes Kreuz
Soziale Dienste

Lorenz-Böhler-Straße 3, 39100 Bozen
Tel. 0471 444 777, sozialedienste@wk-cb.bz.it