Hilfe für die Ukraine 
Ein Stück Hoffnung mitten im Krieg

Ein kleines ukrainisches Mädchen im Arm seiner Mutter mit neuen Pantoffeln in der Hand - ein Geschenk aus Südtirol, das im kalten Winter nicht nur die Füße, sondern auch die Seele wärmt
© Weißes Kreuz

Zerstörte Städte, beschädigte Infrastruktur und anhaltende Angriffe bestimmen den Alltag vieler Familien in der Ukraine. Strom und Heizung fallen immer wieder aus, Wohnungen sind nur noch teilweise bewohnbar. Besonders hart trifft es Kinder, ältere Menschen und Verletzte. Sie leben in ständiger Angst – um ihre Angehörigen an der Front und vor der nächsten Bombe, die ihr Zuhause zerstören könnte. Neben der materiellen Not wächst auch die seelische Belastung immer weiter. Die Erfahrungen von Krieg, Flucht und Verlust hinterlassen tiefe Spuren und machen jede Form von Alltag zur Herausforderung. 


Wir leisten Hilfe vor Ort: Wir organisieren die Versorgung mit dem Lebensnotwendigsten und stehen traumatisierten Menschen – besonders Kindern – bei. Dabei arbeiten wir eng mit dem Internationalen Samariterbund und lokalen Samariter-Organisationen zusammen.
 

In Südtirol ist es kaum vorstellbar, was die Menschen in der Ukraine durchmachen. Und die Situation spitzt sich weiter zu. Umso wichtiger ist es, dass wir sie jetzt nicht im Stich lassen und ihnen zeigen, dass wir an ihrer Seite bleiben!
- Alexander Schmid

Ich spende

für die Menschen in der Ukraine

Deine Spende sorgt dafür, dass Menschen in der Ukraine versorgt werden, dass Kinder Schutz und Wärme erfahren und dass Familien inmitten von Krieg und Unsicherheit Unterstützung bekommen. Jede Hilfe bedeutet ein Stück Hoffnung in einer Situation, die kaum auszuhalten ist.

Spendenkonto: Landesrettungsverein WEISSES KREUZ
IBAN: IT 29 C 03493 11600 000300058998
BIC: RZSBIT2B
 
Freiwillige des Zivilschutzes bereiten Hilfslieferungen mit lebenswichtigen Gütern in die Ukraine vor.

Hilfe, die ankommt

In den Kriegsgebieten fehlt es an allem. Lebensmittel, Decken, Kleider, Kerzen, Taschenlampen, Stromaggregate und Medikamente, aber auch medizinische Geräte und Hilfsmittel werden zunehmend knapp. Wir organisieren laufend Hilfslieferungen in die Ukraine und in die Grenzgebiete der Nachbarländer. Dort verteilen sie unsere lokalen Partner an die Bevölkerung, an Kriegsflüchtlinge sowie an soziale und medizinische Einrichtungen. Auch unsere Freiwilligen aus Südtirol helfen mit. Sie begleiten Hilfskonvois arbeiten beim Auf- und Ausbau von Anlaufstellen für Kriegsflüchtlinge mit.  



 

 

Orte der Sicherheit

In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen zudem Anlaufstellen für Menschen auf der Flucht. Darin sorgen wir nicht nur für Schutz und Wärme, sondern auch für Nahrung, Kleidung und medizinische Hilfe. Dabei legen auch die Freiwilligen des Zivilschutzes Hand an und richten Aufenthaltsräume, Lebensmittelausgabestellen und Duschräume ein. So werden diese Orte zu einem sicherer Anker in einer Zeit, in der viele Menschen alles verloren haben. Besonders für Kinder versuchen wir dort Räume zu schaffen, in denen sie für kurze Momente wieder so etwas wie Normalität und Geborgenheit erleben können, auch wenn der Krieg ihren Alltag weiterhin überschattet.

Ein Ort der Hilfe für kriegsbetroffene Familien: Bei der Eröffnung des Sozialzentrums in Kiew war auch Bürgermeister Vitaly Klitschko mit dabei

Medizinische Versorgung unter extremen Bedingungen

Die Auswirkungen des Krieges treffen auch das Gesundheitssystem schwer. Viele Krankenhäuser sind beschädigt oder arbeiten am Limit, medizinische Versorgung ist vielerorts nur eingeschränkt möglich. Deshalb unterstützen wir Krankenhäuser mit Medikamenten, medizinischer Ausrüstung und Ambulanzfahrzeugen und helfen beim Aufbau von Schutzräumen, in denen Patientinnen, Patienten und medizinisches Personal Sicherheit finden können.
Darüber hinaus entstehen neue Einrichtungen für Reha und psychosoziale Betreuung, um Menschen zu begleiten, deren Leben durch den Krieg körperlich und seelisch aus der Balance geraten ist.
Ein Mitarbeiter des Weißen Kreuzes überreicht ein Weihnachtsgeschenk an ein ukrainisches Mädchen

Zeichen der Hoffnung und Solidarität

Trotz all dieser Zerstörung gibt es auch Zeichen der Hoffnung. Die große Solidarität aus Südtirol zeigt, dass die Menschen nicht vergessen werden. Viele Familien, Schulen, Gruppen Unternehmen in Südtirol helfen: mit Spenden und Gesten der Solidarität. Diese Zeichen der Mitmenschlichkeit erreichen die Ukraine und geben den Betroffenen das Gefühl, nicht allein zu sein.