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Retter auf zwei Rädern: eine wertvolle Dienstleistung
04.05.2021
Zwei neue Motorräder erweitern seit 2020 die Motorradstaffel des Weißen Kreuzes; somit verfügt diese Dienstleistung nun über vier Maschinen auf dem neuesten Stand der Technik. Die Motorradstaffel wurde als Pilotprojekt ins Leben gerufen und ist nun seit knapp einem Jahr fester Bestandteil der breit aufgestellten Tätigkeitspalette des Landesrettungsvereins.
 
Seit 2018 gibt es innerhalb des Weißen Kreuzes die Motorradstaffel. Das ursprüngliche Pilotprojekt sah landesweit drei Standorte vor, an denen jeweils zwei Motorräder positioniert werden sollten. Man einigte sich auf einen schrittweisen Ausbau dieser Dienstleistung. 2020 wurden eben zwei weitere Motorräder angeschafft. Derzeit hat diese Gruppe unter der Leitung von Vorstandsmitglied Stephan Dissertori ihren Standort in Bozen, am Hauptsitz der Landesleitung des Weißen Kreuzes.
 
Die Motorräder verfügen über einen Tempomaten, was den mittels Konvention organisierten Patrouillendienst auf der A22 erheblich erleichtert. Die zusätzlich angebrachten Metallkoffer bieten genügend Platz für die speziell angefertigten Rettungsrucksäcke. Ausgestattet sind die Motorräder außerdem mit einem vollelektronischen Fahrwerk mit verstellbarer Federvorspannung, LED-Scheinwerfern, Kurvenlichtern, einer Zweiwege-Quickshift-Schaltung sowie mit einer Berganfahrhilfe. Sämtliche Funktionen tragen insgesamt zu mehr Sicherheit bei.
Um sich in die Riege der Einsatzfahrzeuge des Weißen Kreuzes einzureihen, wurden die neuen Maschinen mit dem neuen Design versehen. Dieses wurde Anfang 2020 neu entwickelt und sorgt für maximale Sichtbarkeit im Straßenverkehr, ausgezeichnete Funktionalität sowie einen ästhetischen Wiederkennungswert.
 
Nun verfügt die Motorradstaffel über vier Motorräder, mit welchen sie den Dienst auf der A22 effizienter abdecken kann. Zudem ist es künftig auch möglich, zeitgleich an Sanitätsdiensten teilzunehmen. Dies war bisher mit nur zwei Motorrädern nicht machbar, ohne gleichzeitig auch der Verpflichtung gegenüber der A22 nachzukommen. Um auch personell gut aufgestellt zu sein, wird die Staffel von den derzeit 13 Mitarbeitern auf 30 aufgestockt. Die entsprechenden Fahrprüfungen wurden jüngst im Safety Park in Pfatten abgehalten. Und das Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit auf zwei Rädern, die natürlich auch rettungsdienstliche Erfahrung voraussetzt, ist sehr groß. Übrigens: Um wiederum der Sicherheit Rechnung zu tragen, finden regelmäßig Fahrsicherheitstrainings in Pfatten statt.
Einige Daten zur Tätigkeit: Im Vorjahr leisteten die Freiwilligen der Motorradstaffel knapp 1000 Stunden und legten mehr als 23.000 Kilometer zurück. Insgesamt verzeichnete die Staffel 174 Transporte, darunter 39 Einsätze und 33 Labortransporte, beispielsweise zum Transport von Covid-19-Abstrichen.
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