Die Geschichte der Sektion St. Vigil

1991
Die Gründung
Die Sektion St. Vigil in Enneberg wurde 1991 gegründet. Ausschlaggebend waren die steigende Nachfrage durch Tourismusbetriebe, Seilbahnen und den Hausarzt der Gemeinde. Bereits bei der Eröffnung standen 38 Freiwillige und zwei Angestellte im Dienst, der erste Nachtdienst wurde am 16. Dezember 1991 geleistet.
1990
Aufbau und erste Herausforderungen
Der Platz war in den Anfangsjahren recht knapp. Die Gemeinde stellte Garagen für zwei Ambulanzen zur Verfügung, doch die Unterkünfte für die Mannschaft mussten mehrfach gewechselt werden. Die Situation besserte sich mit dem Ausbau des Sektionssitzes. Seither stehen Aufenthalts- und Schlafräume für die Rettungsteams zur Verfügung.
Dabei hatte die Sektion schon bald nach ihrer Eröffnung große Herausforderungen zu bewältigen, wie das schwere Busunglück 1993 auf der Gadertaler-Straße mit zahlreichen Toten und Verletzten.
 
2000
Ausbau und neue Aufgabenfelder
In den Jahren 2002 und 2006 wurde der Sektionssitz weiter angepasst und modernisiert. 2005 wurde die Jugendgruppe gegründet, um junge Menschen früh für den Rettungsdienst zu begeistern und auszubilden. Im Dienst der Bevölkerung war die Sektion auch bei großen Veranstaltungen im Einsatz, wie bei Gesundheitswochen, Dorfveranstaltungen, Sportevents, Konzerten und Zivilschutztagen.
 
2010
Ausbildung und Professionalisierung
In diesem Jahrzehnt lag ein großes Augenmerk auf der Ausbildung für Freiwillige und Angestellte. Seither sorgt nicht nur ein Praxisanleiter für regelmäßige Übungen und Auffrischungskurse, es werden auch zahlreiche Erste-Hilfe-Kurse für die Bevölkerung angeboten. 2015 wurden die ersten Freiwilligen zu Peers ausgebildet. Sie stehen ihren Kolleginnen und Kollegen im Rettungsdienst nach belastenden Einsätzen mit psychosozialer Unterstützung bei.
 
2020
Neue Dienste und Weiterentwicklung
In diesem Jahrzehnt lag ein großes Augenmerk auf der Ausbildung für Freiwillige und Angestellte. Seither sorgt nicht nur ein Praxisanleiter für regelmäßige Übungen und Auffrischungskurse, es werden auch zahlreiche Erste-Hilfe-Kurse für die Bevölkerung angeboten. 2015 wurden die ersten Freiwilligen zu Peers ausgebildet. Sie stehen ihren Kolleginnen und Kollegen im Rettungsdienst nach belastenden Einsätzen mit psychosozialer Unterstützung bei.