Die Geschichte der Sektion Meran

Die Geschichte der Sektion Meran

1960er
Die Gründung
Am 21. August 1967 wurde die Sektion Meran des Weißen Kreuzes gegründet. Die Initiatoren Rino Castellazzi, Alois Schrott, Guido Carli, Roberto Zanon und Johann Detomaso senior erkannten früh die Notwendigkeit eines gut organisierten Rettungsdienstes in der Tourismusstadt Meran.
Die ersten Jahre waren von Improvisation geprägt: In einer kleinen Unterkunft in der Meinhardstraße befanden sich Telefonzentrale, Schlafplätze und Aufenthaltsraum auf engstem Raum.
1970er
Wachstum und erste Veränderungen
Das Einsatzgebiet war anfangs sehr groß und reichte von Gargazon bis Kastelbell/Tschars sowie in mehrere Täler, was oft zu langen Einsatzzeiten führte. 1979 zog die stark gewachsene Sektion in neue Räumlichkeiten in der Gampenstraße um – damals als Übergangslösung gedacht.
1980er & 1990er
Strukturierung und Herausforderungen
Mit der Gründung weiterer Sektionen in umliegenden Gemeinden entwickelte sich Meran zunehmend zum organisatorischen Zentrum für Logistik und Kommunikation. Nach der Vereinheitlichung der Notrufnummern wurde hier auch die Bezirkszentrale für Krankentransporte eingerichtet. Ein besonders einschneidendes Ereignis war 1996 die Mordserie rund um Ferdinand Gamper. Die Einsätze stellten die Helfer sowohl fachlich als auch psychisch vor große Herausforderungen.
2000er
Modernisierung und Unterstützung
In den folgenden Jahren wurde der Fuhrpark laufend erneuert und die technische Ausstattung modernisiert. Diese Weiterentwicklung war nur durch die starke Unterstützung der Bevölkerung, der Gemeinden und lokaler Institutionen möglich.
2010er
Ein neues Zuhause
Am 24. November 2014 begann nach jahrzehntelanger Übergangslösung der Bau des heutigen Sektionssitzes beim Krankenhaus Franz Tappeiner – ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Sektion.