Die Geschichte der Sektion Innichen

1972
Die Gründung
Am 28. September 1972 wurde die Sektion Innichen gegründet, da unter anderem die Nähe zum Krankenhaus einen gut organisierten und flächendeckenden Rettungsdienst notwendig machte. Bereits zuvor wurden diese Dienste mit viel Einsatz und oft einfachen Mitteln – etwa mit Privatfahrzeugen – von Ärzten und Krankenhauspersonal durchgeführt.
1970
Die 1970er-Jahre
Bereits ein Jahr nach der Gründung konnte der Fuhrpark erweitert werden: Zu Beginn stand nur ein Rettungswagen zur Verfügung, doch dank der Unterstützung engagierter Gründerväter und der Bevölkerung wurden zwei weitere Fahrzeuge angeschafft.
1973 wurde ein hauptberuflicher Mitarbeiter eingestellt, wodurch ein durchgehender 24-Stunden-Dienst gewährleistet werden konnte.
1980
Die 1980er-Jahre
Mit dem steigenden Bedarf wurde die Sektion weiter ausgebaut. Der Fuhrpark wuchs auf sechs Fahrzeuge an und ab 1983 waren mehrere festangestellte Mitarbeitende gemeinsam mit den Freiwilligen im Einsatz.
Trotz dieser positiven Entwicklung stellte das Jahr 1983 eine große Herausforderung dar: Interne Konflikte gefährdeten zeitweise den Fortbestand der Sektion, konnten jedoch überwunden werden.
1990
Die 1990er-Jahre
Die Sektion entwickelte sich kontinuierlich weiter und feierte 1997 ihr 25-jähriges Bestehen. Der Rettungsdienst war inzwischen fest in der Region verankert.
 
2000
Die 2000er-Jahre
Im Jahr 2000 wurde die erste Jugendgruppe gegründet, 2003 folgte der Aufbau eines eigenen Teams der Notfallseelsorge.
Ein bedeutender Meilenstein war 2008 der Umzug in das neue Zivilschutzzentrum Innichen. Die Jahre 2007 und 2008 waren zudem von internen Herausforderungen geprägt, die mit einer neuen Führung erfolgreich bewältigt wurden.
 
2010
Die 2010er-Jahre
2010 wurde mit den First Respondern ein neuer wichtiger Dienst eingeführt, der zunächst Prags und Taisten/Gsies abdeckte und ab 2013 auch auf Welsberg ausgeweitet wurde.
 
2020
Die 2020er-Jahre
Dank eines stabilen Teams konnten Herausforderungen wie die Corona-Pandemie mit großer Einsatzbereitschaft und Flexibilität gemeistert werden. Gleichzeitig entwickelt sich die Sektion kontinuierlich weiter und bleibt ein moderner Rettungsstandort.