IT
„Langweilig wird es hier nie“
01.11.2025
Hochsaison für das Mitgliederbüro
 
Die Telefonlinien laufen heiß, die Mailbox quillt über: Wenn Mitte November die Mitgliederkampagne des Weißen Kreuzes losgeht, beginnt für das Mitgliederbüro die intensivste Zeit des Jahres.
 
Rund 150 Anrufe täglich gehen in den Spitzenzeiten über die Mitglieder-Infoline ein – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass der Landesrettungsverein fast 145.000 Mitglieder zählt. Auch wenn sich nur ein Bruchteil davon telefonisch oder per Mail meldet, sind das Tausende Kontaktaufnahmen, die es zu bearbeiten gilt – die meisten davon von Mitte November bis Jahresende.
 
Auf die intensive Kampagnenzeit bereitet sich das 17-köpfige Team jedes Jahr sorgfältig vor. In eigenen Schulungen gehen die Mitarbeitenden alle möglichen Fragen durch, insbesondere dann, wenn es Neuerungen gibt. Heuer betrifft das vor allem die Einführung des neuen „Weißes Kreuz Förderverein“, der aufgrund der Gesetzgebung zum dritten Sektor notwendig wurde. Auch die Tatsache, dass der Mitgliedsbeitrag heuer nicht mehr direkt in den Sektionen eingezahlt werden kann, sorgt bei manchen Anrufenden für Verunsicherung. Fragen zu Leistungen, mitversicherbaren Familienmitgliedern, Ausweisen, Digitalisierung, Adressänderungen und Ähnlichem stehen hingegen jedes Jahr auf der Tagesordnung.
 
„Manchmal braucht es schon etwas Geduld“, gibt Werner Innerhofer zu, der alle Aktivitäten des Mitgliederbüros koordiniert, „Aber uns ist wichtig, dass alle Anrufenden freundliche Ansprechpartner antreffen und ausreichende Auskünfte erhalten, um ihnen auch ein gutes Gefühl gegenüber dem Weißen Kreuz zu vermitteln“.
 
Zum Aufgabenbereich des Mitgliederbüros gehört auch eine korrekte und sorgfältige Verwaltung der Mitgliedschaften: Die Verbuchung und Kontrolle der Einzahlungen, die Ausstellung von neuen Ausweisen und die Verwaltung der Versicherungsleistungen, die mit der Mitgliedschaft einhergehen. Letzteres beschäftigt Werner besonders während der klassischen Urlaubsmonate. „Jeder Versicherungsfall muss geprüft werden – gemeinsam mit den zuständigen Stellen, sprich der Heli Flugrettung Südtirol, der Pistenrettung und dem Partner Assiconsult für Versicherungsfälle außerhalb von Südtirol. Da wird es nie langweilig“, schmunzelt Werner, „Doch es ist immer wieder schön, wenn man den Menschen weiterhelfen kann“.