Mit Trauer und tiefer Dankbarkeit nimmt das Weiße Kreuz Abschied von Günter Eccel, einem seiner Gründungsväter und langjährigen Wegbegleiter. Der Bozner Unternehmer ist vor wenigen Tagen friedlich entschlafen.
Vor 60 Jahren, am 10. August 1965, unterzeichnete Günter Eccel gemeinsam mit Johann Nicolussi-Leck, Hermann Nicolussi-Leck, Franz Berger, Josef Rössler, Heinrich Döcker, Claudio Paruccini, Letterio Romeo und Karl Pellegrini die Gründungsurkunde des Weißen Kreuzes. Damit legte er den Grundstein für den modernen Landesrettungsverein, wie wir ihn heute kennen.
Als Inhaber der Brennergarage und offizieller Konzessionär für VW und Audi hat Günter Eccel gerade in den Anfangsjahren viel dazu beigetragen, das Weiße Kreuz auf eine stabile Basis zu stellen. Er sorgte dafür, dass der junge Verein zu geeigneten Rettungsfahrzeugen kam – zu Bedingungen, die finanziell zu stemmen waren. So half er entscheidend mit, die gemeinsame Vision zu verwirklichen: eine flächendeckende Notfallrettung und einen verlässlichen Krankentransportdienst in Südtirol aufzubauen.
Bis zu seinem Ableben blieb Günter Eccel dem Weißen Kreuz verbunden. Noch wenige Wochen vorher hat er an der Feier zum 60-jährigen Bestehen teilgenommen. Als letztes Gründungsmitglied erinnerte er dort an die Herausforderungen der Anfangszeit – und an den außergewöhnlichen Pioniergeist, der den Verein bis heute trägt.
„Wir verabschieden uns mit großem Dank und tiefem Respekt von einem Menschen, der das Weiße Kreuz geprägt und getragen hat. Für alles, was Günter Eccel in sechs Jahrzehnten für unseren Verein und damit für Südtirol getan hat, danken wir ihm von Herzen“, betonen Präsident Alexander Schmid und Direktor Ivo Bonamico. „Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und all jenen, die ihm nahe waren. In unseren Gedanken bleibt Günter Eccel als Gründungsvater, Wegbegleiter und besondere Persönlichkeit lebendig.“
