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Die Geschichte der Sektion Sterzing

Nach der Gründung des Weißen Kreuzes im Jahr 1965 wurden der Bedarf und die Notwendigkeit einer Rettungsstelle im Raum Wipptal bald erkannt. Aus diesem Grund wurde 1972, auf Initiative der Verwaltung des Krankenhaus Sterzing und dank der tatkräftigen Unterstützung des damaligen Bürgermeisters von Sterzing, Karl Oberhauser, die Sektion Sterzing gegründet.
Seither hat sich einiges verändert, wie zum Beispiel die Einführung des Notarztdienstes im Jahr 1989. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich auch ein breites Spektrum von Tätigkeiten innerhalb des Vereins entwickelt.
In der Sektion Sterzing sind unter anderem folgende Bereiche vereint und aktiv: Rettungsdienst (inklusive Hintergrunddienst), Krankentransport, Jugendgruppe, Notfallseelsorge, Einsatznachsorge (Peers), Zivilschutz, Pistenrettung, interne und externe Ausbildung sowie Notfalldarstellung.
Insgesamt kann die Sektion Sterzing auf rund 100 Freiwillige und zwölf festangestellte Mitarbeiter zurückgreifen und der Wipptaler Bevölkerung mit allen genannten Diensten rund um die Uhr zur Seite stehen.
Unsere Dienststelle
Damals wie heute ist die Dienststelle der Sektion Sterzing eng mit dem Krankenhaus verbunden und wird vom Südtiroler Sanitätsbetrieb bereitgestellt. 2013 erfolgte der Umzug von der alten Stelle in eine vorübergehende Container-Unterkunft am Krankenhaus, damit der Sektionssitz saniert und den Anforderungen angepasst werden konnte. Im Sommer 2015 hat die Mannschaft des Weißen Kreuzes Sterzing wieder ihre Stelle bezogen.

Besondere Einsätze in den mehr als 40 Jahren in der Sektionsgeschichte …
Die Sektion hatte seit 1972 eine Reihe spektakulärer Ausrückungen: Der Einsatz im in Entstehung begriffenen Brennerbasistunnel in Mauls im November 2013 um 3 Uhr in der Früh wird der Sektion noch lange in Erinnerung bleiben.
Mehrere widrige Rahmenbedingungen wie eine unklare Einsatzindikation und nicht vorhandene Angaben zum Vorfall, ein langer und unbekannter Anfahrtsweg im Stollen sowie das Fehlen einer Kommunikationsmöglichkeit nach außen erschwerten den Einsatz. Trotz dieser Umstände gelang es uns, den Patienten, welcher eine Oberarmverletzung erlitten hatte, gut zu versorgen und dem nachgeforderten Notarzt zu übergeben.
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