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Die Geschichte der Sektion Buchenstein

Warum es uns gibt
Das Weiße Kreuz von Buchenstein wurde im Dezember 2012 ins Leben gerufen, um den damals schon monatelang bestehenden Mangel eines Rettungsvereins vor Ort zu beheben. Das Fehlen einer solchen Gruppe hatte schon zu erheblichen Problemen für die gesamte Bevölkerung und Tausenden von Skifahrern geführt, die sich während der Wintersaison in unserem zur Sellarunde gehörigen Skigebiet aufhalten. Die Gemeindeverwaltung hat sich daher gemeinsam mit der Sanitätseinheit ULSS 1 von Belluno und dem Sanitätsdirektor Dott. Sandro De Col mit der Bitte um Hilfestellung an den Vorstand und die Direktion des Weißen Kreuzes in Bozen gewandt, um den Dienst in Buchenstein wieder einrichten zu können.
Dabei stellte sich schnell die Bereitschaft von gleich 25 Freiwilligen heraus, die sich dafür einsetzen wollten, dem Tal den unverzichtbaren Sanitätsdienst zurückzugeben.
Zum Dienstleiter wurde Andreas Miribung aus dem Hochgadertal bestimmt, der sich entschlossen hat, uns mit seiner großen Erfahrung auf dem Ausbildungsweg zum Rettungspersonal zu begleiten.
Dies ist im Wesentlichen die praktische Motivation und der logistische Hintergrund unseres Bestehens; dazu kommen allerdings auch ethische und moralische Gründe, die unserem Willen, als Freiwillige unseren Einsatz zu leisten, einen zusätzlichen Wert verleihen und Zweck und Ausrichtung unseres Handelns als Freiwillige bestimmen.
Unsere Ziele und Zielsetzungen sind ausschließlich vom Solidaritätsgedanken bestimmt und zwar von der Aufgabenstellung einer lokal organisierten Hilfe.
Die „Mission und Aufgabe“, die den Geist der Freiwilligen kennzeichnet, wird vom Einzelnen als ein „Auftrag“ an die eigene Kompetenz wahrgenommen, welcher sich dank unserer Ausbilder als wirksam und präzise erwiesen hat.
Ein weiterer Faktor, von dem wir glauben, dass er unserem Freiwilligendienst Wert verleiht, sind die Vereinsatmosphäre und die Anstrengungen des Vereins selbst, einen Motivationsverlust bei den Freiwilligen zu verhindern. Denn ein solcher Verlust könnte sich nach einer gewissen Zeit, in der keine Strategien zur Stärkung der Motivation entwickelt werden, als Normalzustand erweisen.
So hat am 22. Dezember 2012 unser Abenteuer seinen Ausgang genommen und wir alle (ein zahlenmäßig inzwischen gewachsenes Team) tragen die Hoffnung im Herzen, dass diese Erfahrung nie aufhört.
Kurze Geschichte der Sektion
Die Sektion Fodom/Buchenstein/Livinallongo, die 33. Sektion des Weißen Kreuzes Bozen, wurde im Dezember 2012 infolge der bekannten Ereignisse ins Leben gerufen, die das Weiße Kreuz von Buchenstein betrafen und die zur Unterbrechung der dort geleisteten Dienste im Tal führten. Erster Diensttag war der 22. Dezember 2012, als in einer Garage in Alfauro geparkte Krankentransportwagen und eine sich über der Garage befindliche Wohnung als provisorischer Sitz übergeben wurden. In den Wintermonaten gab es dann natürlich nicht wenige Einsätze, schon allein wegen der vielen Skifahrer, welche die Sellaronda fahren. Dabei konnten unsere Freiwilligen dank des schnellen Eingreifens und der ausgezeichneten Vorbereitung durch die Ausbilder aus Bozen auch 2 Personen das Leben retten, die einen Infarkt erlitten hatten.
Da sich die Gemeindeverwaltung dafür einsetzte, befindet sich der Sitz des Weißen Kreuzes jetzt in Buchenstein mitten im Ort im Dienstleistungszentrum; er umfasst eine Wohnung für die Freiwilligen und eine für die Angestellten sowie eine Garage für die Krankentransportwagen.
Die neue Sektion Fodom hat 2014 ihren ersten Vorstand gewählt und ist damit mit umfänglicher Wirkung die 33. Sektion des Weißen Kreuzes Bozen geworden. Im Verlauf der Sitzung wurden die Einsatzstatistiken für das Jahr 2013 gezeigt, aus denen hervorgeht, dass die insgesamt von den Freiwilligen geleisteten Stunden 81,69 Prozent der Gesamtstundenzahl ausmachten. Im Sommer 2014 hat die Sektion neue Tätigkeiten übernommen, um ihre Bekanntheit zu verbessern, so etwa den Open Day, Viva 2014 und eine gemeinsame Übung mit der Sektion Buchenstein/Livinallongo der Bergrettung und der Freiwilligen Feuerwehr. Außerdem wurde der sanitäre Hilfsdienst bei Veranstaltungen wie Sellaronda Hero, Maratona dles Dolomites, Sellaronda Bike Day und bei anderen Events geleistet, die im Buchensteintal veranstaltet wurden.
Die Sektion Fodom/Buchenstein/Livinallongo hat jetzt 42 Freiwillige in ihren Reihen, mit denen an 365 Tagen im Jahr ein 24-Stunden-Service gewährleistet wird. Der Fuhrpark besteht aus zwei Krankentransportwagen, zu denen im Winter ein dritter dazukommt.
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