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Die Geschichte der Sektion Brixen

Die Sektion des Weißen Kreuzes Brixen wurde auf Anregung der Bevölkerung im Jahre 1971 gegründet. Die Gründung wäre wohl nicht zustande gekommen, wenn sich nicht Johann Innerkofler, Sektionsleiter in Innichen, und Herr Rabanser, Sektionsleiter in Waidbruck, so unermüdlich für die neue Sektion eingesetzt hätten.
Die beiden Pioniere ermöglichten es schließlich, dass im September desselben Jahres in der Feuerwehrhalle der erste Dienst mit zwei Rettungswagen aufgenommen werden konnte. Im selben Jahr wurden noch 186 Einsätze gefahren und beachtliche 9.723 Kilometer zurückgelegt.
Im November 1971 trat Florian Agostini als erster Festangestellter seinen Dienst in Brixen an. Im Laufe des Jahres 1972 erhielt die Sektion ihre eigene Stelle im Kondominium St. Anton am südlichen Eingang von Brixen. Da nun mehr Platz zur Verfügung stand, konnte der Fuhrpark auf vier Einsatzfahrzeuge erhöht werden.
In diesen ersten Jahren wurden die Einstellung von zwei festangestellten Mitarbeitern sowie die Aufnahme von 25 freiwilligen Helfern verzeichnet. Auf die Sektionsleiter Rabanser und Innerkofler folgte schließlich Wilfried Eradi. Eradi wurde im Frühjahr 1974 von Walter Mayrl abgelöst, der die Sektion dann in den nächsten zwölf Jahren angeführt hat.
In den darauffolgenden Jahren stieg die Anzahl der Einsätze um ein Vielfaches an: Im Jahre 1978 wurden bereits 4.438 Einsätze gefahren und 331.690 Kilometer zurückgelegt. Die „schnellen Weißen“ waren immer und überall zur Stelle, wo Hilfe nötig war. Auch das Personal wurde verstärkt: Zwei Festangestellte mit Dienstleiter versahen den Dienst tagsüber, 35 Freiwillige deckten die Nacht- und Feiertagsdienste ab.
Die Unterkunft im Haus St. Anton wurde den wachsenden Bedürfnissen des Weißen Kreuzes, Sektion Brixen, nicht mehr gerecht, sodass man sich nach einer neuen Rettungsstelle umschauen musste. Dank der Unterstützung der Gemeindeverwaltung erhielt die Sektion das alte Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr von Brixen in der Romstraße als neue Unterkunft. Dank einer großzügigen Spende der „Stillen Hilfe für Südtirol“ konnte das Gerätehaus ausgebaut und bereits im Februar 1979 bezogen werden.
Entstehung Notfallseelsorge
Im Jahre 1996 wurde in Brixen italienweit das erste Pilotprojekt der Notfallseelsorge ins Leben gerufen. Damit wurde eine wichtige Lücke in der Notfallversorgung geschlossen.
Heute ist die Notfallseelsorge kein Pilotprojekt mehr, sondern ein fester Bestandteil im Rettungswesen.
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