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Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr
Bei der Mitgliedervollversammlung wartete der Landesrettungsverein wieder mit guten Ergebnissen auf, zudem mit vielen begeisterten Freiwilligen und erfolgreichen Projekten. Er punktet auch mit steigenden Mitgliederzahlen und beeindruckt mit einer Zunahme von Einsätzen in den meisten Tätigkeitsbereichen.
Wie jedes Jahr trafen sich die Mitglieder des Weißen Kreuzes zu ihrer Jahresvollversammlung und genehmigten dabei die positive Bilanz des Vorjahres sowie die Vorschau auf das kommende Jahr. Dabei konnte Präsidentin Barbara Siri beeindruckende Zahlen vorweisen: Im vergangenen Jahr erreichte der Verein mit 121.456 Fördermitglieder einen neuen Höchststand an Mitgliedern.
2017 zählte der Verein 3.234 Freiwillige, mehr als je zuvor. Sie leisteten mehr als die Hälfte (rund 58%) der gesamten Arbeitsstunden im Landesrettungsverein geleistet haben. Für Präsidentin Barbara Siri ein unschätzbar wertvoller Beitrag für die Solidargemeinschaft unseres Landes: „Die steigenden Zahlen im Freiwilligenwesen sind das beste Zeugnis für die funktionierende Wechselwirkung zwischen Ehrenamt und Hauptamt. Dass fast die Hälfte unserer Freiwilligen dabei noch jünger als 30 Jahre sind, zeugt zudem vom ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein unserer jüngeren Generation“, erklärte Siri stolz.
Nicht weniger beeindruckend sind dabei die Leistungen in den Kernbereichen Rettung und Krankentransport: Das Weiße Kreuz eilte im Vorjahr zu 56.464 Notfalleinsätzen (+5%) und versorgte dabei 58.352 Patienten (+4,5%). Hinzu kommen 97.482 Krankentransporte (+1%), bei welchen 128.100 Personen (+1%) transportiert wurden. „Dabei fehlen hier noch die über 3.400 Einsätze unserer Pistenrettung, die in den vergangenen Jahren ebenso stark zugenommen haben“, erklärte Direktor Ivo Bonamico und verwies auf die Ausweitung des Dienstes auf zwei neue Skigebiete im vergangenen Winter. Unter den Neuerungen und besonderen Ereignissen des Jahres 2017 war die landesweite Errichtung von öffentlich zugänglichen Frühdefibrillationssäulen hervorzuheben. Insgesamt 30 dieser lebensrettenden Säulen wurden in den vergangenen Monaten in Ortschaften, Skigebieten und werden auf den Raststätten entlang der Brennerautobahn installiert.
Mit dem Wünschewagen wurde im vergangenen Jahr ein weiteres erfolgreiches Projekt ins Leben gerufen. „Wir helfen hier Schwerstkranken, sich an ihrem Lebensende einen letzten Wunsch zu erfüllen“, erklärte Präsidentin Siri und betont die gute Zusammenarbeit mit der Hospizbewegung der Caritas, mit der das Gemeinschaftsprojekt realisiert wurde. „Wir konnten mittlerweile einigen kranken Menschen eine Freude bereiten und erfahren große Dankbarkeit für diesen Dienst“, bestätigte Bonamico und erwähnte, dass der Dienst nur von Spenden getragen wird.
Für das kommende Jahr hat sich die Vereinsführung die weitere Optimierung der bestehenden Dienste vorgenommen. Gleichzeitig möchte man die Entwicklung von neuen Tätigkeitsfeldern vorantreiben und sich vor allem dort einbringen, wo man mit vorhandenen Kompetenzen einen Mehrwert für die Südtiroler Bevölkerung schaffen kann. Ganz herzlich bedankt sich der Landesrettungsverein bei all jenen, die ihm die 5 Promille ihrer Steuer zugewendet haben. Er liest diese Zuwendungen als wertvolles Zeichen der Anerkennung.
Bei der Vollversammlung richteten Gesundheitslandesrätin Martha Stocker, die Präsidentin des lokalen Roten Kreuzes, Monica Schivari und Paul Gasser, Generaldirektor des Raiffeisenverbands, anerkennende Grußworte aus. Alle hoben die gute Zusammenarbeit mit dem Verein hervor. Am Ende bedankte sich Präsidentin Barbara Siri bei allen Anwesenden, bei den Partnern und allen Rettungsorganisationen.
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