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Weißes Kreuz informiert fast 3.000 Bürger über Wiederbelebung
An 78 Veranstaltungsorten in ganz Südtirol übten knapp 1.400 Passanten am 22. und 23. Oktober an einer Puppe die Herz-Lungen-Wiederbelebung.
Das Weiße Kreuz beteiligte sich auch heuer sehr intensiv an der VIVA-Aktion, einer nationalen Initiative der IRC, der italienischen Gesellschaft für Wiederbelebung, die seit vier Jahren stattfindet. An den Vorführungen und Übungen beteiligten fast 3.000 Menschen, allein in Innichen 358, in Bozen 250, Schlanders 200 und in Brixen 110 Personen. In fast allen 32 Sektionen des Weißen Kreuzes wurde auf der Straße oder auf dem Dorfplatz erklärt, geübt und gelernt, und, sowohl am Samstag als auch am Sonntag, ein Live-Stream auf Facebook eingerichtet, sodass man die Aktion auch vom Sofa aus mitverfolgen konnte.
Leider geschehen immer noch zu viele Kreislauf-Stillstände, an denen keine Laienreanimation durchgeführt wurde und somit wertvolle Minuten vergeben werden. Das Weiße Kreuz setzt sich seit jeher für die Sensibilisierung und Information der Bürger ein, er soll sein Wissen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung in regelmäßigen Abständen testen, sodass es im Notfall abrufbereit ist. Denn jeder kann Leben retten.
Der Landesrettungsverein Weißes Kreuz sieht „VIVA“ als eine wertvolle Gelegenheit, die Südtiroler Bevölkerung mit dem Thema Herz-Kreislauf-Stillstand bzw. mit der Wichtigkeit der Soforthilfe durch Laien zu konfrontieren.
Heuer informierte man  auch über den Halbautomatischen Defibrillator (AED). Mittlerweile sind fast alle Sportstätten und Turnhallen mit diesem Gerät ausgestattet. Welches aber die genauen gesetzlichen Vorgaben sind, wer das Gerät im Notfall anwenden darf und kann, wie es mit der Ausbildung steht, darüber konnte man sich am Wochenende auch schlau machen. (pp)
 
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