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Weißes Kreuz bei Internationalem Lehrgang für Non-Profit-Führungskräfte
Der Landesrettungsverein organisiert bereits seit 2013 jährlich den Lehrgang „Management in Non Profit Organisationen“ in Südtirol, in enger Zusammenarbeit mit dem Verbandsmanagement Institut und Prof. Dr. Hans Lichtsteiner. Außer den fünf Teilnehmern des Weißen Kreuzes waren auch elf leitende Führungskräfte des Bayrischen und acht des Österreichischen Roten Kreuzes dabei.
Den Landesrettungsverein und das Verbandsmanagement Institut (VMI) verbindet eine langjährige Zusammenarbeit. Das Institut, das seit Jahrzehnten Führungskonzepte für Verbände und private Nonprofit-Organisationen im gesamten deutschsprachigen Raum entwickelt, gilt als Kompetenzzentrum für NPO-Management schlechthin. Das Forschungszentrum befasst sich wissenschaftlich und interdisziplinär mit dem Management von Verbänden und verfolgt die Entwicklung des Dritten Sektors zwischen Markt und Staat seit 40 Jahren. Aus diesen Erfahrungswerten ist das Freiburger Management Modell (FMM) entstanden. Dieses unterliegt einer ständigen Weiterentwicklung und wurde auch vom Weißen Kreuz übernommen. Mittlerweile sind es europaweit über 500 Verbände, Stiftungen, Genossenschaften und Vereine, die nach dem Freiburger Ansatz arbeiten und ihre Führungskräfte systematisch nach diesem Modell schulen.
In der ersten Novemberwoche hat der Landesrettungsverein erneut einige seiner Mitarbeiter zum Intensivlehrgang geladen, um diese mit dem FMM vertraut zu machen. Über eine Woche wurde den Teilnehmern ein strukturierter Überblick über die wichtigsten Theorien, Techniken und Instrumente des modernen Nonprofit-Managements gegeben. Dabei wurde ein gemeinsames Verständnis von Management entwickelt, um damit auch die Kommunikation zwischen den Gremien zu verbessern.
Die Idee der Zusammenführung dieser Fortbildungswoche für die drei Hilfsorganisationen Bayrisches Rotes Kreuz, Österreichisches Rotes Kreuz sowie Landesrettungsverein liegt einigen Jahre zurück. Der Intensivlehrgang findet mittlerweile rotierend in den drei Ländern statt, sodass die Teilnehmer Gelegenheit haben, Tuchfühlung mit den Realitäten in ihren Nachbarländern aufzunehmen. Die länderübergreifende Herkunft der Kursteilnehmer garantiert auch den Austausch von Best-Practice-Erfahrungen und damit ein langfristiges Netzwerk von Haupt- und Ehrenamtlichen auf vielen Ebenen.
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