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Jugendcamp des Zivilschutzes

Vom 23. bis 28. Juli nahmen 20 Jugendliche des Weißen Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehr und der Gemeinde Sarntal in der Sportzone im Sarntal am 1. Südtiroler Jugendcamp des Zivilschutzes teil. Organisiert wurde das Camp vom Landesrettungsverein Weißes Kreuz, der in Zusammenarbeit mit der nationalen Vereinigung ANPAS das Projekt erstmals in Südtirol ausgetragen hat. Ziel war es, Jugendliche für die breite Themenpalette des Zivilschutzes zu sensibilisieren. 

"Campi scuola di Protezione Civile" entstand bereits 2007 als Projekt mit dem Schwerpunkt der Waldbrandbekämpfung der Nationalen Zivilschutzbehörde. Schnell ist daraus eine breite Themenpalette des Zivilschutzes geworden, die den Jugendlichen in dieser Woche näher gebracht wird. In den eigens organisierten Zeltplätzen wurden die genannten Zivilschutz-Themen von Jugendlichen gemeinsam erarbeitet. In den letzten 11 Jahren besuchten rund 50.000 Teilnehmer in ganz Italien die Campi scuola di protezione civile. In Südtirol ist dieses Jugendcamp eine Initiative des Weißen Kreuzes in Zusammenarbeit mit der Agentur für Bevölkerungsschutz und den lokalen Feuerwehren im Sarntal. Die Camps werden in der schulfreien Zeit für die Zielgruppe der 10-16-Jährigen angeboten.
Das heuer erstmals durchgeführte Jugendcamp des Zivilschutzes in Südtirol findet im Sarntal statt. Die Jugendlichen wurden nicht nur mit den Themen Brandverhütung, Gefahrenpläne und Zivilschutz konfrontiert, sondern auch mit der Ersten Hilfe, der Telekommunikation, Wetter und Orientierung, Gefahrenkunde in der eigenen Gemeinde und der Bürgerbeteiligung im Bereich Umwelt und Natur. Auch wurde für den Schutz des Menschen sowie der Fauna und Flora sensibilisiert, für die Schadensvermeidung durch Waldbrände und die Prävention der Risiken.

Dabei wurde das Wissen über die Tätigkeit des Zivilschutzes als nützliche Institution zum Schutz der Bürger und seiner Umwelt gefördert, ihr Verantwortungsbewusstsein gestärkt, unter anderem, indem sie die lokalen Katastrophenschutzpläne kennenlernten. So wird eine Kultur entwickelt, die allgemein auf Sicherheit und Risikoprävention ausgerichtet ist. Durch solche Initiativen wird dem Bürger seine ganz persönliche und wichtige Rolle im lokalen Zivilschutzsystem nähergebracht. Jeder Bürger ist wichtiger und aktiver Teil des Zivilschutzes.

Konkret wurden diese Ziele im Sarntal über etliche Aktivitäten umgesetzt: Es wurde ein kompakter Erste-Hilfe-Kurs angeboten, die Sitze des Weißen Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehr und der Bergrettung im Sarntal sowie die Gemeinde, der Gemeindezivilschutz und die Forstbehörde wurden besucht, es wurd eine Vermisstensuche mit Hundestaffel geprobt, bei einem Vortrag erfuhr man alles über das lokale und nationale Zivilschutzsystem und das Landesamt stellte Informationen zur Wetterkunde bereit. Jeden Tag gab es einen besonderen Schwerpunkt und die Jugendlichen erwartete ein buntes Programm. Vom Üben mit den Feuerwehren und den Rettungsdiensten bis zu Planspielen, wie eine Notunterkunft aufgebaut wird. 

Aber im Camp ging es nicht nur um Wissensvermittlung: Der Spaßanteil kam nicht zu kurz: mit dem Besuch im Schwimmbad, einem Lagerfeuer und Grillen, einer Schatzsuche mit Funkgeräten und danach gab es noch genügend Zeit zum Chillen und zum gemütlichen Beisammensein.

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