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Erfolgreiches erstes Jugendcamp des Zivilschutzes
Am 27. Juli überreichte Rudolf Pollinger, Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz, den zwanzig jugendlichen Teilnehmern am Jugendcamp des Zivilschutzes im Sarntal ihr Teilnahmezeugnis. Sie wurden eine Woche lang für die breite Themenpalette des Zivilschutzes sensibilisiert.
Die zwanzig 10-16 Jährigen des Weißen Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehren und der Gemeinde Sarntal hatten am heuer erstmals in Südtirol stattfindenden Jugendcamp teilgenommen. Es ist eine Initiative des Weißen Kreuzes in Zusammenarbeit mit der Agentur für Bevölkerungsschutz, den Feuerwehren, den Behörden und dem nationalen Partner ANPAS.
An der Abschlussveranstaltung nahmen die Vertreter aller beteiligten Organisationen, allen voran die Agentur für Bevölkerungsschutz, die Sektion des Weißen Kreuzes Sarntal, die Feuerwehren und die Behörden teil. Agenturdirektor Rudolf Pollinger betonte bei der Überreichung der Diplome die Wichtigkeit, sich von Anbeginn im Zivilschutz zu engagieren und lobte das volle und lehrreiche Programm der Initiative. Anwesend waren auch Markus Leimegger, Dienstleiter des Zivilschutzes beim Weißen Kreuz, und Abteilungsleiter Lukas Innerhofer der Abteilung Ausbildung und Jugend.
In dieser Woche erarbeiten die Jugendlichen gemeinsam die vielen Themen des Zivilschutzes, so z.B. das brandaktuelle Thema der Waldbrandverhütung, der Gefahrenpläne, aber auch die Erste Hilfe, Meteorologie und die Orientierung im freien Gelände. Auch wurde für den Schutz des Menschen sowie der Fauna und Flora sensibilisiert, für die Schadensvermeidung durch Waldbrandprävention, die Funktion eines intakten Schutzwaldes und die allgemeine Vorbereitung.
Konkret wurden diese Ziele im Sarntal über gezielte Aktivitäten umgesetzt: zum Beispiel wurde ein kompakter Erste-Hilfe-Kurs angeboten, die Rettungsorganisationen stellten ihre Aufgabengebiete und Sitze vor ebenso wie die Gemeinde und der Gemeindezivilschutzplan wurde vorgestellt. Weiters gab es: eine Vermisstensuche mit der Hundestaffel des Bergrettungsdienstes, den Feuerwehren konnte beim Löschen geholfen werden und die Polizeiorgane stellten ihre Fahrzeuge und Tätigkeiten vor. Bei einem Kurzvortrag wurden das lokale und nationale Zivilschutzsystem sowie die Wetterkunde vertieft.
Aber im Jugendcamp des Zivilschutzes ging es nicht nur um Wissensvermittlung, auch der Spaßanteil kam nicht zu kurz und am Ende wurden die Jugendlichen begeistert und voller Erfahrungen verabschiedete. Die Organisationen zeihen ein erstes und sehr positives Resümee. Die Investition in die Jugend ist ein sehr guter Weg zu mehr Bewusstsein für ein Thema, das jeden betrifft, unseren Zivilschutz.
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