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Zugeständnis an das Freiwilligenwesen in Südtirol
Für den Landesrettungsverein Weißes Kreuz standen zu Jahresbeginn die Zeichen alles andere als gut. Die Reform des Dritten Sektors konfrontierte die Organisation mit einem großen Problem: der Kodex des Dritten Sektors sah vor, dass die freiwillige Tätigkeit bei einer Organisation unvereinbar mit einem bezahlten Dienstverhältnis bei derselben Organisation ist. Ein Umstand, der den Landesrettungsverein hart getroffen hätte – immerhin wären davon rund 10 Prozent aller Freiwilligen des Vereins betroffen. Die Folge wären fehlende Dienstabdeckung in machen Sektionen und der Niedergang eines historisch gewachsenen Freiwilligenwesens gewesen. 

Hoffnung machte ein Treffen auf höchster politischer Ebene im Frühjahr dieses Jahres: in Zusammenarbeit mit Landeshauptmann Arno Kompatscher sowie der damaligen Unterstaatssekretärin Maria Elena Boschi und Senator Karl Zeller konnte eine Sonderregelung für Südtirol ausgearbeitet werden. Die Anpassung wurde anschließend von der Regierung behandelt und als Sonderregelung für Südtirol beschlossen. Mit 11. September 2018 ist das Korrekturdekret zur Reform des dritten Sektors schlussendlich in Kraft getreten und nimmt damit Südtirol und das Weiße Kreuz von der Vorschrift der Unvereinbarkeit aus. 
Für die Führungsspitze des Landesrettungsvereins ein besonderer Moment: damit wurde nicht nur eine tiefgreifende Umstrukturierung der gesamten Organisation mit ihren über 3.000 Freiwilligen und 400 Angestellten abgewendet, sondern auch ein Zugeständnis an das funktionierende Freiwilligenwesen in Südtirol erbracht. Präsidentin Barbara Siri und Ivo Bonamico danken im Namen des Vereins Landeshauptmann Arno Kompatscher, der Abgeordneten Maria Elena Boschi und Karl Zeller für ihren außerordentlichen Einsatz für das Weiße Kreuz. „Wir erkennen an, dass alle Beteiligten Wort gehalten haben und uns bei der Lösung des Problems zur Seite gestanden sind.  Sowohl Kompatscher, als auch Boschi und Zeller gebührt ein ehrlicher Dank und eine Verbundheit mit unserem Verein“, betont Präsidentin Barbara Siri.  
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