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Wünschewagen goes international
08.11.2019
Ende Oktober trafen in Rotterdam die Wünschewagen-Organisationen aller Welt zusammen. Auch der Landesrettungsverein war dabei.
Das lokale Projekt Wünschewagen der Caritas Bozen und des Weißen Kreuzes ermöglicht es schwerkranken Menschen einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen, der mit einer Fahrt verbunden ist, eben noch einmal einen lieb gewonnenen Ort, entfernt lebende Verwandte oder Freunde zu besuchen oder ein letztes Mal das Meer sehen.

Das Treffen diente, sich über die jeweilige Tätigkeit, Patientenbetreuung, Gesetzeslage sowie die Eigenheiten der verschiedenen Länder auszutauschen. Besonders interessant war, dass in jedem Land mit dem Thema Sterben und im Speziellen mit einer letzten Wunschfahrt anders umgegangen wird. Während man in Holland sehr offen damit umgeht und daher jährlich über 2000 Wunschtransporte durchgeführt werden, waren es vergleichsweise in Japan nur 19 Wunschfahrten, und das in zwei Jahren. Anwesend waren die jeweiligen Projektverantwortlichen aus Deutschland, Österreich, Italien/Südtirol, Spanien, England, Israel, Japan, Australien, Ecuador und Brasilien – und aus dem ursprüngliche Erfinderland des Projektes, den Niederlanden ("Stichting Ambulance Wens" hieß das Projekt damals und heute).

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