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Wir setzen Ihre 5 Promille effizient ein

Unser Haupt-Ziel ist die Optimierung der Rettungskette und die damit zusammenhängende Sicherheit. Jährlich investiert der Landesrettungsverein Weißes Kreuz mit Hilfe Ihrer 5 Promille, die bei der Steuererklärung zugewiesen werden können, in:
  • neue Krankentransportfahrzeuge
  • die Kampagnen zur Gewinnung der Freiwilligen, die nach wie vor das Rückgrat unseres Vereins darstellen
  • die Motorradstaffel
  • weitere öffentlich zugängliche Defibrillatoren
  • den Ankauf von verschiedener Ausrüstung
  • eine noch bessere Ausbildung der Einsatzkräfte.
Dies waren nur ein paar, wenige Beispiele, wohin Ihre zugewiesenen fünf Promille fließen.
Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren!

Nichts mehr wie vorher

Seit Beginn der Coronakrise ist nichts wie vorher. Sämtliche Ressourcen wurden konzentriert und zurückgefahren. Trotz schwieriger Verhältnisse kann der Landesrettungsverein weiterhin eine schnelle und professionelle Versorgung in ganz Südtirol garantieren. „Dank des riesigen Einsatzes der Freiwilligen und Angestellten, der Hand in Hand geht, können und werden wir diese Krise überstehen und unserer Bevölkerung weiterhin in Notlagen helfen“, sagt die Präsidentin des Weißen Kreuzes Barbara Siri.
Anfang März wurde ein Führungsstab eingerichtet, um in dieser für Südtirol schwierigen Zeit nötige strukturelle Anpassungen schnell und effizient zum Wohle der Bevölkerung abwickeln zu können.
Zusätzlich ist das Weiße Kreuz am 18. März mit einem kostenlosen Einkaufsdienst gestartet, um älteren und kranken Menschen in dieser Notlage zu unterstützen. Das Hilfsangebot des Landesrettungsvereins ergänzt dabei bestehende, lokale Einkaufsdienste, wie sie bereits in verschiedenen Gemeinden gegründet wurden.
Wie WK-App
Nach einer ausführlichen Testphase konnte das Weiße Kreuz Anfang diesen Jahres die neue WK-App freischalten. Die App richtet sich vorwiegend an die Mitarbeiter des Weißen Kreuzes, beinhaltet aber auch einen öffentlichen, für jeden zugänglichen Bereich. Die App zeigt eine Übersicht der öffentlich zugänglichen Automatisierten externen Defibrillations-Säulen (AED-Säulen) in Südtirol sowie ein Navigationsfeld zur AED-Anwendung an, welche eine wertvolle Anleitung bei Notfällen darstellt. Zusätzlich alarmiert die Einsatzzentrale über die App den sogenannten Hintergrunddienst.

Dieser Dienst wird dann benötigt, wenn ein Notruf eingeht, aber kein Rettungsmittel in dessen Nähe verfügbar ist. Bisher bekamen die Mitarbeiter in den Sektionen eine SMS, in welcher sie aufgerufen wurden, den Einsatz durchzuführen. Die App sendet nun eine Push-Nachricht, auf welche dann entweder direkt über die App zugesagt oder mit einem Anruf in der Zentrale Rückmeldung gegeben werden können, ob der Einsatz angenommen wird, oder nicht. Ein wertvolles Instrument für die Optimierung der Rettungskette in Südtirol.
Die Hüpfburg im „Landeanflug“
Seit August 2019 steht dem Weißen Kreuz eine Hüpfburg zur Verfügung. Sie hat die Form des Rettungshubschraubers Pelikan. Diese Version des Pelikan wurde mit den Zuweisungen aus den fünf Promille finanziert und wird in Zukunft bei den verschiedenen Veranstaltungen des Weißen Kreuzes dabei sein und die kleinen Fans begeistern.

Mit einer Länge von zehn Meter und einer Höhe von knapp vier Metern steht sie dem Original in der Größe um nichts nach und wird von einem Dauergebläse auf Betriebsdruck gehalten. Durch das Aufstellen von internen Regeln, welche die Reinigung und das pünktliche Bereitstellen für andere beinhalten, hofft das Weiße Kreuz, dass der aufblasbare Pelikan für einige Jahre die Herzen der Kinder erfreuen kann.

ITLS

ITLS ist die Abkürzung für „International Trauma Life Support“ und ist eine weltumspannende Organisation mit dem Ziel, die Sterblichkeit und Behinderungsrate nach Verletzungen zu senken.
ITLS wurde in den frühen 1980er Jahren in den USA gegründet. Seitdem hat sich International Trauma Life Support zu einem weltweit anerkannten Programm entwickelt, das heute in mehr als 35 Ländern gelehrt wird.

Das Weiße Kreuz ist als Trainingszentrum seit 2018 dem deutschen Ableger von ITLS angeschlossen. Aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der damit zusammenhängenden Kompetenzen der Rettungssanitäter und Rettungshelfer werden in Südtirol hauptsächlich ITLS Basic-Provider-Kurse angeboten. Diese umfassen neben dem Eigenstudium des Lehrbuches „Präklinische Traumatologie“ einen zweitägigen Kurs der vorwiegend mittels praktischen Fallbeispielen den standardisierten Traumaablauf lehrt. Der Kurs schließt mit einer praktischen und theoretischen Lernerfolgskontrolle ab. Nach bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer ein international gültiges Zertifikat, das eine Gültigkeit von drei Jahren hat.

Ziel ist es dem Patienten eine Behandlung zukommen zu lassen, die vom Auffinden bei der Unfallstelle bis hin zur Aufnahme in die Klinik Hand in Hand durchgeführt wird, ohne die bisher gelegentlich vorkommenden Reibungsverluste.

Der Zivilschutz

Die Einsätze der Sektion Zivilschutz steigen aufgrund von Naturkatastrophen. Dies zeigen die erst kürzlich durchgeführten Einsätze in Langtaufers, im Pustertal oder die Lawine im Martelltal, wo die Zivilschützer des Weißen Kreuzes im Einsatz waren.

Beim Einsatz im Pustertal stellten die Zivilschützer verschiedene Vorrichtungen wie eine Notstromanlage, Feldküchen, Notbetten und Lebensmittel zur Verfügung und bauten in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr eine Notunterkunft sowie einen Verpflegungsstützpunkt für die Einsatzkräfte auf. Auch im Martelltal leistete die Zivilschutzgruppe beachtliche Arbeit: Im Ortskern richtete sie einen Versorgungsstützpunkt für rund 200 Personen ein. Fast zeitgleich wurden auf der Staatsstraße zwischen Mauls und Brenner mehrere Fahrzeuge aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse eingeschlossenen. Die freiwilligen Helfer der Zivilschutzgruppe Sterzing versorgten die eingeschlossenen Personen mit warmen Getränken, Decken und belegten Broten.

Um verbessert auf solche Situationen vorbereitet zu sein, hat die Sektion Zivilschutz des Weißen Kreuzes ihren Schwerpunkt im vergangenen Jahr auf folgende Ausbildungen gesetzt: Die Ausbildung zum Einsatzleiter und jene zum Feldkoch. Beides sind Schulungen, die zunehmend an Wichtigkeit gewinnen, denn sowohl die Abwicklung von Großschadensereignissen mit anderen Blaulichtorganisationen als auch das Kochen unter Feldbedingungen sind eine Herausforderung.
Insgesamt 13 Freiwillige schlossen im Jahr 2019 die Einsatzleiterausbildung ab. Ausgebildet wurde die Gruppe von professionellen Trainern aus Deutschland. Die Ausbildung zum Koch fokussierte sich, neben dem Kochen unter Fehlbedienungen, auf die strengen Hygienestandards, sowie das zubereiten von Speisen unter Berücksichtigung von verschiedenen Allergien – allem voran die glutenfreie Ernährung.

Die Sektion Zivilschutz des Weißen Kreuzes verfügt derzeit über insgesamt 29 Fahrzeuge. Darunter befinden sich Maschinen zum Transport eines Stromerzeugers bis hin einem Mittel, welches die Feldküche transportiert. Die Fahrzeuge werden je nach Einsatzart eingesetzt. Der „Hingucker“ unter den Verkehrsmitteln ist ein Lkw, welcher im vergangenen Jahr angekauft worden war. Er ersetzt ein Automobil, welches aus Altersgründen ersetzt werden musste. Der Sattelschlepper kann bis zu 250 Betten, Decken und Kissen transportieren und falls benötigt, auch dazu verwendet werden, Nahrungsmittel für die Feldküche nachzuliefern. Der Neuankömmling kam bereits in bei der Biathlon Weltmeisterschaft in Antholz zum Einsatz.

Spitzentechnologie beim Weißen Kreuz

Der „Defigard Touch 7“ ist eine der neuesten Spitzentechnologie, die einen Defibrillator sowie sämtliche Überwachungsfunktionen in einem einzigen kompakten Gerät integriert haben. Zudem ist er der erste Notfall-Monitor/Defibrillator, der sich über einen Touchscreen bedienen lässt. Das Gerät glänzt zusätzlich mit seiner hohen Benutzerfreundlichkeit, lässt sich unter Einsatzbedingungen optimal lesen und leicht mit Handschuhen bedienen. Durch die Tragetasche befindet sich das Zubehör in greifbarer Nähe und die Stützen an der Hinterseite ermöglichen einen Bedienkomfort in gekippter Position. Auch ist der hochmoderne Apparat handlich und weniger schwer als sein Vorgänger.

Der Defigard Touch 7 führt von allein regelmäßige Selbsttests durch, die sicherstellen, dass dieser zu jeder Zeit einsatzbereit ist. Das Weiße Kreuz will innerhalb der kommenden drei Jahren jeden Rettungswagen mit einem Defigard Touch 7 ausstatten, um somit eine noch bessere Patientenversorgung zu garantieren.
AED-Säulen
Zurzeit befinden sich gut 100 aktive Säulen mit einem automatisierten externen Defibrillator, kurz AED, in unserem Land. Um genau zu sein, sind es 105 Stück. Von diesen 105 AED-Säulen befinden sich 100 in Südtirol und fünf in Fodom Buchenstein in Belluno. Dazu kommen weitere 24 Geräte auf der Autobahn A22 zwischen Modena und Brenner sowie zehn zusätzliche in Südtirols Skigebieten.

Ziel der AED-Säulen ist eine Verbesserung der Rettungskette. Es soll gewährleistet sein, dass eine Herzdruckmassage mit AED-Anwendung bereits vor Eintreffen des zuständigen Rettungsmittel beginnen kann und somit die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Reanimation erhöht wird.

Ausbildung

Seit 2010 bildet der Landesrettungsverein Weißes Kreuz unter dem Motto „Kannst du Leben retten“ Schüler der ersten und zweiten Mittelschulklasse in Erste Hilfe aus. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen, Italienischen und Ladinischen Schulamt wurde das Projekt „Mini Anne“ ins Leben gerufen. Die Mini Anne ist eine Übungspuppe, an welcher die Kinder spielerisch die Laienreanimation erlernen. Diese Übungsstunden sind sehr gefragt und die Kids freuen sich enorm darauf.
Ziel des Projektes ist es, die Laienreanimation in Südtirol zu verbessern und den Kindern durch die Übung die Angst zu nehmen, jemanden in einer entscheidenden Situation zu helfen. Was man in frühen Jahren spielend lernt, ist das ganze Leben lang abrufbereit gespeichert. Je mehr Südtiroler Erste-Hilfe- Kenntnisse haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie in Notlagen richtig eingreifen.
Das Weiße Kreuz stellt den Schulen nicht nur die Übungspuppen zur Verfügung, sondern es bildet auch die jeweilige Lehrperson detailliert in Themen, wie z.B. Herz-Lungen-Wiederbelebung und Stabile Seitenlage, aus.

Unter folgendem Link finden sie mehr zum Thema Mini Anne.

Das Fahrsicherheitstraning

Das Fahrsicherheitstraining stellt neben dem neuen sichtbaren Design der Rettungswagen eine zusätzliche Vorbeugungs- und Sicherheitsmaßnahme des Landesrettungsvereins dar. Allein im vergangenen Jahr haben 110 neue Fahrer ein Fahrsicherheitstraining besucht, weitere 211 erfahrene Mitarbeiter haben einen Auffrischungs-Kurs absolviert

Um die Fahrbefähigung zu erhalten, bedarf es sowohl einer praktischen als auch einer theoretischen Einschulung. Zur praktischen Einschulung gehören unter anderem das Einparken in eine Parklücke, das Anfahren in einem steilen Gelände sowie das Wenden und das Erlernen des Kurvenverhaltens von Lenker und Fahrzeug. Unter die theoretische Einschulung fallen beispielsweise die sogenannte Funkdisziplin, die Einführung in das Verhalten im Straßenverkehr und weitere, das Fahrzeug betreffende Informationen wie etwa das Fahrzeugbüchlein und die Einweisung auf das Fahrzeug selbst.
Um die Fahrbefähigung für den Rettungswagen zu erhalten, muss ein Mitarbeiter das 21. Lebensjahr vollendet haben und bereits im Besitz des Krankentransportführerscheins sein. Dies setzt voraus, dass er schon im Besitz eines Dienstführerscheins ist und einen Grundkurs im Bereich Fahrsicherheitstraining absolviert hat.

Einen wichtigen Teil der Fahrsicherheit stellt das schon angesprochene Fahrsicherheitstraining dar. Dieses wird seit 1998 verpflichtend vom Weißen Kreuz angeboten und seit 2010 im Fahrsicherheitszentrum Safety Park in Pfatten absolviert. Neben dem einführenden, achtstündigen Fahrsicherheitstraining müssen die Fahrer alle vier Jahre einen vierstündigen Auffrischungskurs besuchen.

Die Motorradstaffel

Anfang Juni 2018 hat die Motorradstaffel des Weißen Kreuzes ihren Dienst auf der Brennerautobahn angetreten. Seitdem wurde in fünf Fällen klar, dass die Rettungsmannschaften auf zwei Rädern lebensrettend sein können.
Dieser Dienst wird finanziell zum größten Teil von den Einkünften aus den 5 Promille getragen.
 
Die Motorradstaffel hat gleich mehrere Vorteile: Sie kann den Einsatzort unmittelbar und als Vorhut für weitere Rettungseinheiten erreichen, auch bei Stau oder gänzlichem Verkehrsstillstand. Besonders auf den langen Autobahnstrecken ohne seitlichem Pannenstreifen und überall dort, wo sich ein Rettungswagen nur mit reduzierter Geschwindigkeit fortbewegen kann, ist der Einsatz von Motorrädern angebracht. Motorräder können auch genügend medizinische Hilfsgeräte transportieren. Die Fahrer haben eine Rettungssanitäter-Ausbildung und können lebensrettende Erste Hilfe leisten.
Der Vorteil der schnellen und flexiblen Ankunft des Einsatzteams am Ort des Geschehens liegt auf der Hand, besonders, weil die Straßen immer häufiger durch das zunehmende Verkehrsaufkommen verstopft sind und es daher für den Rettungsdienst schwierig ist, den Einsatzort zügig zu erreichen. Daraus entstand beim Weißen Kreuz die Idee eine Motorradstaffel zu gründen, wie es sie andernorts bereits gibt.

Multifunktionsfahrzeuge

Ein beträchtlicher Teil der Einkünfte aus den 5 Promille konnte im Jahr 2018 in zwei neue Multifunktionsfahrzeuge für die Sozialtransporte des Weißen Kreuzes investiert werden. Sie sind vermehrt auf die Bedürfnisse der Fahrgäste angepasst, unter anderem ermöglichen sie es, den persönlichen Rollstuhl des Fahrgastes mitzutransportieren.

Mit dem Ankauf hat das Weiße Kreuz verstärkt im Interesse von Menschen mit Bewegungseinschränkungen gehandelt, die verständlicherweise zunehmend autonomer und mobiler sein möchten. Der Mehrwert des Multifunktionsfahrzeugs liegt aber auch im organisatorischen Bereich, denn es kann, neben dem Transport von Patienten auch anderweitig verwendet werden. Im Fall eines Einkaufs etwa kann der Fahrer des Weißen Kreuzes auf den Fahrgast warten, bis der Einkauf getätigt ist. Der Einkauf kann so für den Gast mit wenig Aufwand betrieben werden. Im zweiten Fall, zum Beispiel nach einem privaten Besuch, kann der Gast, am Abend wieder am vereinbarten Ort abgeholt werden. So ist das Multifunktionsfahrzeug einerseits während des Besuchs des Gastes für andere Zwecke frei und gleichzeitig weiß die Person, dass sie sicher abgeholt wird. Das bedeutet für sie mehr individuelle Freiheit und Lebensqualität.

Für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit ist dieses Angebot sehr wichtig, da sie so nicht immer auf Helfer/-innen, Verwandte oder Freunde angewiesen sind, die sie fahren. Es ist zudem besonders für Alleinstehende von Bedeutung - und immer mehr Menschen im Alter sind alleinlebend. Tendenz steigend.

Der Wünschewagen

Das Gemeinschaftsprojekt der Caritas Hospizbewegung und des Weißen Kreuzes, der Wünschewagen, ist seit 2018 operativ unterwegs.

Wenn sich das Leben dem Ende zuneigt, treten oftmals unerfüllt Wünsche in den Vordergrund. Das Projekt Wünschewagen möchte schwerstkranken Menschen diese erfüllen. Die Wünsche sehen dabei ganz unterschiedlich aus: der Besuch eines Ortes mit besonderen Erinnerungen, ein letzte Mal den Sonnenuntergang am Meer betrachten, bei einem Spiel der Lieblingsmannschaft dabei sein, oder ein letztes Wiedersehen mit Freunden und den Liebsten in der Ferne.

Anfangs war es niemandem Recht bewusst, wie der neue Dienst bei der Bevölkerung, aber auch innerhalb des Vereines, ankommen würde. Jetzt können wir sagen, es war und ist ein voller Erfolg. Egal wohin der Wünschewagen auch kommt, er wird immer mit voller Begeisterung und Interesse bestaunt.

Das Team
Anfangs bestand das Wünscheerfüllerteam aus 31 Freiwilligen beider Projektpartern, sowie Sozialarbeitern und Krankenpflegern, die alle eine spezifische Ausbildung genossen haben. Diese bestand in der psychologischen, betreuungsspezifischen sowie auch in den technischen Herausforderungen, welche die Fahrten betrafen. Seit 2019 besteht das Team aus 40 Ehrenamtlichen. Die Männer und Frauen des Wünscheerfüllerteams nehmen sich im Laufe des Jahres immer wieder und völlig unentgeltlich die Zeit, neben dem Erfüllen von Wünschen, auch an Sitzungen, Supervisionen und anderen Fortbildungen teilzunehmen.

Die Organisation der Fahrten ist völlig unabhängig von den öffentlichen Gesundheitsstrukturen. Das Projekt wird, neben den Zuweisungen aus den 5 Promille, durch private Spenden finanziert.
Um eine Fahrt anzufragen, ist Ihr Ansprechpartner Koordinator David Tomasi:
Tel: 0471 444 555
E-Mail: info@wuenschewagen.it
oder unter www.wuenschewagen.it


Spendenkonto 
Landesrettungsverein Weißes Kreuz
Projekt Wünschewagen 
IBAN IT45 D08081 11601 0003010 15893
Freiwillgengewinnungsaktion
Es gibt triftige Gründe, weshalb jährlich über 3.500 Südtirolerinnen und Südtiroler ehrenamtlich beim Weißen Kreuz mitmachen. Wir bieten 13 verschiedene Tätigkeitsbereiche, persönliche Herausforderungen, eine gelassene Arbeitsatmosphäre, sowie ein Team von Gleichgesinnten.

Dennoch müssen jährlich neue Freiwillige gesucht und motiviert werden. Das Weiße Kreuz setzt dabei auf Gewinnungskampagnen, die nicht zu übersehen sind. Für diese landesweiten Kampagnen konnten die Einkünfte aus den 5 Promille verwendet werden.
Kohlenmonoxid-Sensoren
Mit den 5 Promille konnten weitere Kohlenmonoxid-Sensoren, ein Upgrade der Monitore für den MRX-Defibrillator und Bekleidung für die Schnelleinsatzgruppen des Weißen Kreuzes angekauft werden. Warum sind diese Geräte so wichtig?

Um die Rettungsausrüstung der Weiß-Kreuz-Sanitäter noch schneller nach den neuesten Standards, sozusagen über die Vorgaben hinaus, auszurüsten, wurden tragbare Kohlenmonoxid-Meldegeräte angekauft. Diese sind auf den Rettungseinsatzrucksäcken angebracht und warnen die Sanitäterinnen und Sanitäter vor dem hochgiftigen Kohlenmonoxid in Gefahrenzonen.
Die Sensoren können im Notfall Leben retten, in diesem Fall, das der Retter. Seit dem Ankauf der Melder kam es schon zweimal vor, dass sie während einer Rettungsaktion die lebensrettende Warnung abgegeben haben. Hätten die Sanitäter das Gas eingeatmet, wären auch sie in Lebensgefahr gewesen. Mit noch schlechteren Überlebenschancen für den eigentlichen Patienten.
Die SEG
Schnelleinsatzgruppen (SEG) sind Teams, die eingreifen, wenn mehr als 25 Verletzte zu versorgen sind. Dann spricht man von einem Massenanfall von Verletzten (MANV). Auch diese Teams sind nicht vom Gesetz als nötig vorgesehen, sondern eine Zusatzleistung des Landesrettungsvereins, weil sie sehr bewährt sind. Sie waren schon landesweit mehrfach im Einsatz, z.B. 2018 beim Lawinenunglück in Langtaufers oder beim Hochwasser im Pustertal und Eisacktal im November 2018. Für die SEG konnten Kleidung und die Aktualisierungssoftware für einen Defibrillator eingekauft werden, ebenso die nötige Dienstbekleidung für deren Organisatorische Leiter (ORG).
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