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Projekt Kinderdorf-Sanitäter wird ausgebaut
„Ich wollte den Kindern etwas geben, das nachhaltig auf ihr Leben einwirkt, das ihr Selbstvertrauen stärkt und ihnen das Gefühl gibt, dass sie wertvoll sind und dass sie anderen helfen können“, erzählt Hansjörg Meraner, Instruktor beim Weißen Kreuz in Brixen. Der Rettungssanitäter war beeindruckt von der Arbeit der Erzieher/innen im Südtiroler Kinderdorf, die er bei Einsätzen immer wieder erlebte. 
 

Seit Jänner 2017 kommt er alle zwei Wochen abends ins Kinderdorf und unterrichtet dort ehrenamtlich vier Jugendliche in erste Hilfe Maßnahmen.  „Ich wollte den Betreuten etwas geben, das nachhaltig auf ihr Leben wirkt, das ihr Selbstvertrauen stärkt und ihnen das Gefühl gibt, dass sie etwas können, dass sie wertvoll sind und dass sie anderen helfen können“, erzählt Hansjörg. Das Projekt hat sich großartig entwickelt. Die Jugendlichen sind außerordentlich motiviert und machen gute Fortschritte.
Ein Jugendlicher konnte sein Wissen bereits praktisch umsetzen, als sich sein Vater eine Fingerkuppe abgeschnitten hatte. Der Junge ist ganz ruhig geblieben, hat sofort fachgerecht die Rettung verständigt und einen Druckverband angelegt.

Jetzt hat Hansjörg Meraner den Besuch des Zivilschutzzentrums Brixen für die Gruppe organisiert. Die Jungs konnten die Rettungsfahrzeuge, den Notarztwagen und den Rettungshubschrauber besichtigen. Oskar Zorzi, der Koordinator der Flugrettung Brixen hat die äußerst interessierte Gruppe geführt.

Das Projekt „Kinderdorfsanitäter“ wird jetzt fortgeführt, weil die Teilnehmenden immer tiefer in die Materie einsteigen wollen. „Wir danken Hansjörg für seinen großen Einsatz für die Kinder und Jugendlichen im Südtiroler Kinderdorf“, bedankt sich der Direktor Heinz Senoner.

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