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Flugrettung

Rettungshubschrauber werden dort eingesetzt, wo dringend ein Notarzt benötigt wird und der Unfallort für Boden gebundene Rettungsmittel nicht erreichbar ist.

Die Flugrettung ist ein integrierter Bestandteil des Rettungssystems. Daher ist der Bergrettungsdienst von Anfang an ein starker Partner in der Flugrettung.
1987 trat das Gesetz in Kraft, das die Einrichtung eines Flugrettungsdienstes vorsah. 1992 wurde die Arbeitsgemeinschaft Landesflugrettung gegründet, die aus den Vereinen Alpenverein Südtirols (AVS), Bergrettungsdienst im AVS (BRD), Club Alpino Italiano (CAI) und der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung/Corpo nazionale alpino e speleologico (CNSAS) zusammengesetzt ist. Das Weiße Kreuz ist von Anfang an ihr federführendes Mitglied. Zur Ausübung der Rettungstätigkeit bedarf es einer sanitären Genehmigung, die das Weiße Kreuz innehat.
Die Landesflugrettung verfügt über je einen Pelikan-Hubschrauber in der Flugbasis Bozen und der in Brixen und in den Hochsaisonen über den Hubschrauber des Aiut Alpin Dolomites, in Pontives/Gröden stationiert.
Den Einsatz der drei Rettungshubschrauber erfolgt ausschließlich über die Landesnotrufzentrale 118. Wenn die Notrufzentrale den Hubschrauber alarmiert, entstehen den transportierten Personen keine Kosten, außer bei schweren Fehleinsätzen wie leichtfertiger Alarmierung. Für die Flugeinsätze ist seit 2003 das Ticket (private Zuzahlung für Leistungen der Sanitätsbetriebe) zu bezahlen. Mitglieder des Weißen Kreuzes sind von diesen Gebühren befreit.
Auf den Helikoptern arbeiten Notärzte, Piloten und Flug- und Bergretter. Die Pelikan-Hubschrauber sind zweimotorige Eurocopter BK 117 C1-Maschinen, die nach neuesten Vorgaben ausgestattet sind (u. a. 50 m Seilwinde). Sehr viele Einsätze der Flugrettung gelten den Freizeit- und Sportunfällen in den Bergen.

Der Verein "HELI - Flugrettung Südtirol"

Der privatrechtliche Verein „HELI Flugrettung Südtirol – Elisoccorso Alto Adige“ wurde 2010 offiziell aus der Taufe gehoben. Er ist der alleinige Träger der Flugrettung in Südtirol und ersetzt die Arbeitsgemeinschaft Flugrettung  – immer im Auftrag der Südtiroler Landesregierung. Die Mitglieder von „HELI – Flugrettung Südtirol“ sind das Weiße Kreuz, die Bergrettung im AVS, der Alpenverein Südtirol, die Südtiroler Berg- und Höhlenrettung des CNSAS und der CAI (Club Alpino Italiano Alto Adige). Mehr dazu auf der Homepage von Heli (Mausklick auf das Logo).
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NEWS
25.05.2017
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